Pluntke von Wacker Nordhausen zu Offenbacher Kickers

Regionalligist Wacker Nordhausen verliert weiter Spieler. Neben Innenverteidiger Maurice Pluntke steht auch Felix Müller vor dem Wechsel.

Maurice Pluntke (mitte) beim letzten Spiel von wacker gegen Viktoria Berlin (0:1).

Maurice Pluntke (mitte) beim letzten Spiel von wacker gegen Viktoria Berlin (0:1).

Foto: Christoph Keil

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Nordhausen. Beim Trainingsauftakt am Mittwochabend saß er zumindest noch in der Kabine der Nordhäuser und hörte sich die Ausführungen des Insolvenzverwalters Peter Staufenbiel zur Zukunft des Vereins an. Auf den Rasen ging Maurice Pluntke dann nicht mehr. Jetzt wurde bekannt, dass sich der 25 Jahre alte Innenverteidiger dem hessischen Viertligisten Offenbacher Kickers angeschlossen hat. Mit dem Polen Sebastian Zieleniecki von Widzew Lodz verpflichtete der Tabellenzehnte der Regionalliga Südwest, wo der Ex-Chemnitzer Thomas Sobotzik inzwischen Manager ist, einen weiteren Innenverteidiger.

Auch ein anderer Manndecker will Nordhausen verlassen. Felix Müller, der aus Meuselwitz kam, spielte aktuell beim Nordost-Staffel-Spitzenreiter Energie Cottbus und dessen neuen Trainer Sebastian Abt vor. Eine Entscheidung über eine Verpflichtung soll Anfang der Woche fallen. Müller war im Sommer vom Drittligisten Hansa Rostock umworben wurden, aber Wacker hatte das Angebot von 100.000 Euro damals als zu niedrig abgelehnt.

Pech hatte Joy-Lance Mickels, Wackers aktuell wohl sportlich attraktivster Profi. Der schnelle Stürmer zog sich beim Testspiel von Dynamo Dresden einen Muskelfaseriss zu. „Lance hat in den vergangenen Tagen einen guten Eindruck bei uns hinterlassen, aber aufgrund der Verletzung brauchen wir vorerst nicht ernsthaft über eine Verpflichtung des Spielers nachdenken“, erklärte Dynamos Trainer Markus Kauczinski gegenüber der Internetplattform Tag 24. Man werde Mickels aber nach seiner Genesung im Auge behalten. Wackers Ex-Trainer Heiko Scholz, der jetzt Co-Trainer bei Dynamo ist, hatte Mickels als Verstärkung für den abstiegsbedrohten Zweitligisten empfohlen.

Bei Wacker stehen damit noch damit noch elf Profis (Kammlott, Beil, Pichinot, Blume, Kores, Stauffer, Göbel, Kovac, Andacic, Jokanovic, Chaftar) sowie vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs (Dörnte, Gümpel, Schnedier, Kirchner) zur Verfügung für die Vorbereitung auf die Saison, die in vierzehn Tagen mit dem Nachholspiel gegen Babelsberg fortgeführt werden soll.

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