Post Mühlhausen springt auf Playoff-Platz vier

Mühlhausen.  Tischtennis-Bundesliga: Post Mühlhausen steht nach dem 3:1 gegen Bad Königshofen vorübergehend auf Playoff-Platz vier.

Daniel Habesohn überzeugte mit zwei 3:1-Siegen

Daniel Habesohn überzeugte mit zwei 3:1-Siegen

Foto: Sascha Fromm

Der Matchball zum 11:2 drückte das ganze Selbstbewusstsein von Daniel Habesohn aus. Gute Körpersprache, Mut zur Offensive – der Kapitän ging beim 3:1-Derbysieg der Mühlhäuser gegen die Franken aus Bad Königshofen in bester Manier vornweg.

Posts Österreicher schraubte mit seinen zwei Einzelsiegen nicht nur die persönliche Bilanz auf 7:2, sondern hatte mit seinen 3:1-Erfolgen eine Hauptaktie daran, dass Mühlhausen in der – allerdings nicht so aussagekräftigen – Tabelle auf Playoff-Platz vier sprang.

Habesohn selbst überzeugt seit Wochen mit starken Leistungen am Tisch. Sie sind das Resultat eifriger Trainingseinheiten und Umstellungen. Unter anderem steht der 34-Jährige jetzt vormittags täglich rund drei Stunden am Tisch und lässt zudem Stabilitätseinheiten einfließen. „Ich gestalte meine Trainingseinheiten jetzt selber und habe so einen Schritt nach vorne gemacht“, sagte Habesohn, der sowohl gegen Bastian Steger und Filip Zelkjo (jeweils 3:1) viele Satzbälle abwehrte und die engen Situationen für sich entschied.

Die Nervenstärke kippte bereits die Eröffnungspartie gegen Steger zu seinen Gunsten. Nach verlorenem ersten Satz sicherte er sich Durchgang zwei und drei nach 8:10 jeweils in der Verlängerung und legte so die Grundlage für das 1:0. Gleiches brachte er im zweiten Einzel gegen Filip Zelkjo im ersten Satz zustande, um dann noch dominanter am Tisch aufzutreten. „Ich war trotz der Rückstände gar nicht nervös und hatte immer das Vertrauen, die Sätze noch gewinnen zu können“, sagte er.

Mengel kämpft sich ins Spiel zurück

Den dritten Zähler steuerte Steffen Mengel im dritten Spiel des Tages bei. Gegen den Franzosen Abdel-Kader Salifou profitierte der Siegerländer, der im März Vaterfreuden entgegenblickt, neben einer Leistungssteigerung auch vom Nervenflattern des Gegners. Dieser lag bis zum vierten Satz klar auf Siegkurs, ließ sich aber den vierten Durchgang noch nehmen und brachte Mengel so wieder zurück. Im finalen Satz profitierte Posts Siegerländer dann von einer 7:3-Führung, die er, wenn auch knapp, mit 11:9 ins Ziel brachte (3:2).

So fiel die zwischenzeitliche 1:3-Niederlage von Lubomir Jancarik gegen Zeljko nicht ins Gewicht. Nächsten Sonntag gastiert Mühlhausen in Bergneustadt – wieder ein Knackspiel um die Playoff-Plätze. „Nach dem hoppeligen Start sind wir froh, wieder im Kampf um die vorderen Plätze dabei zu sein“, freute sich Habesohn über den vierten Saisonsieg.