Preußen Bad Langensalza schafft gegen Weimar noch den späten Gleichstand

Bad Langensalza.  In der Fußball-Verbandsliga trennt sich Bad Langensalza vom SC Weimar 3:3. Preußens Spielmacher Carsten Weis mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgeschieden.

Preußens Coach Thomas Wirth war trotz des 3:3 mit seiner Elf zufrieden.

Preußens Coach Thomas Wirth war trotz des 3:3 mit seiner Elf zufrieden.

Foto: Klaus Dreischerf

In einer torreichen Partie der Fußball-Verbandsliga trennte sich der FSV Bad Langensalza 3:3 (1:1) vom SC 1903 Weimar und bleibt weiter ungeschlagen. Das ist das positive Fazit nach 90 atttraktiven Minuten. Angesichts des Spielverlaufs geht das Unentschieden gegen die offensiv bärenstarken Goethestädter in Ordnung.

Die erste halbe Stunde gehörte den Gästen, die nach sieben Minuten in Führung gingen. Calenius setzte geschickt Albrecht ein, der überlegt verwandelte. Als dann noch Preußens Spielmacher Carsten Weis mit Verdacht auf Kreuzbandriss nach 23 Minuten ausschied und die Gäste durch Albrecht eine weitere Großchance vergaben, sah es nicht gut aus für den Tabellenführer. Doch nach 30 Minuten fanden die Preußen ins Spiel und wurden sofort mit einem wunderschön herausgespielten Tor belohnt. Nach einem Chipppass von Kapitän Domeinski kam der Ball über Franke zu Finger, der für Kleinert (35.) auflegte. Dessen Gewaltschuss schlug zum 1:1 ein.

Fiß nutzt Chancen nicht

Nach dem Wechsel kamen die Preußen mit mehr Schwung zurück und erspielten sich riesige Chancen, auch wenn die Gäste dank ihrer Spielstärke weiter leicht feldüberlegen waren. Doch Fiß lief zweimal allein aufs Tor zu und verfehlte beide Male das Gehäuse. Dann gingen die Gäste erneut in Führung. Präzise Flanke von Laue, Kopfball Albrecht und es es stand 1:2 (63.). Doch erneut kam der Hausherr zurück und wieder war das Tor zum Zunge schnalzen. Nach einem Doppelpass zwischen Fiß und Wurschi legte Letzterer auf Finger (74.) auf, der aus Nahdistanz zum 2:2 vollendete.

Doch Weimar ging erneut in Führung. Albrecht schickte Laue (80.) hart an der Abseitsgrenze auf die Reise und der eingewechselte Stürmer schloss kaltblütig zum 2:3 ein. Doch die Preußen kamen ein drittes Mal zurück. Nachdem Fiß frei durch war und an Feuerstein scheiterte, agierte er drei Minuten vor Schluss cleverer. In ungefährlicher Position zog er ein Foul von Bißelik. Den unnötigen – gleichwohl aber berechtigten – Elfmeter verwandelte Engel (87.) zum 3:3.

Trainer Wirth nicht unzufrieden

Thomas Wirth zeigte sich keineswegs unzufrieden mit dem Ergebnis und dem Spiel seines Teams. „Wir haben nach 20 Minuten den Spielmacher verloren, sind dreimal nach Rückstand zurückgekommen und haben vier taktische Umstellungen umgesetzt. Es war ein wichtiger Punkt gegen starke Gäste“, sagte der Preußen-Trainer, „Dass wir die Tabellenführung verloren haben, ist nicht so wichtig, auch wenn die Spieler das anders sehen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und die Moral stimmt. Das zählt!“