Rimkes Kugel und Diskus zu Gold: Nordhäuser Leichtathleten in Halle erfolgreich

Halle/Saale/Nordhausen.  Nordhäuser Athleten beenden die Mitteldeutsche Hallenmeisterschaften erfolgreich mit vier Medaillen.

Chantal Rimke (Mitte) inmitten ihrer Trainingspartnerinnen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften.

Chantal Rimke (Mitte) inmitten ihrer Trainingspartnerinnen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften.

Foto: Sandra Arm

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Ihr Einstieg bei den Mitteldeutschen Hallenmeisterschaften in Halle/Saale verlief für Chantal Rimke nicht so gut. Die Nordhäuserin im Trikot des LC Jena begann mit einem ungültigen Versuch im Kugelstoßen. „Nach diesem Beginn hatte ich kein gutes Gefühl. Ich dachte, das wird heute nichts. Ich habe mir vielleicht selbst zu viel Druck gemacht“, gestand die junge Athletin, die danach den Kopf etwas hängen ließ.

Aufbauende Worte gab es von Trainerin Petra Felke. Genau die richtigen. Stetig konnte sich die 14-Jährige in der U16-Wertung steigern. „Ich hatte mir schon eine Weite über 14 Meter vorgenommen“, verdeutlichte sie ihre Ambitionen. Ihr bester Versuch wurde nach Durchgang fünf notiert: 14,65 Meter – neue Bestleistung – und zugleich der Titelgewinn. Dementsprechend groß die Freude bei Sportlerin und Trainerin. Mit dem Diskus folgte der zweite Titelgewinn an diesem Tag. Sie gewann mit 31,92 Metern und war unendlich glücklich und zeigte sich ein zweites Mal nervenstark für eine 14-Jährige. Den Druck so wegzuschütteln, schafft nicht jeder. Genauso wenig, wie dann so befreit in den Wettkampf zu gehen und abzuliefern. Mit dem Sieg im Diskuswurf ließ sie die Konkurrenz alt aussehen, denn sie hatte einen Vorsprung von mehr als zwei Metern gegenüber der Zweitplatzierten. Auch bei der Kugel war der Puffer von 1,75 Metern groß. Zwei Titel, die sie sich redlich verdient hat.

Anhalt mit Speer Siebter

Der zweite Nordhäuser in Diensten des LC Jena ist Josh Anhalt, der in der U18-Wertung mit der Kugel auf Weitenjagd ging. Der ambitionierte Speerwerfer wurde bei seinem Abstecher mit 12,77 Meter Siebter. Für die dritte Nordhäuser Medaille sorgte Hochspringerin Karolin von Glasenapp (HSG Nordhausen). Obwohl der rechte Fuß immer noch Probleme bereitete, versuchte sie sich bei den Mitteldeutschen Hallen-Titelkämpfen. Am Ende waren die Schmerzen doch zu groß, so dass sie nach zwei Versuchen über 1,63 Meter ausstieg. Mit übersprungenen 1,60 Metern belegte die U16-Athletin den dritten Rang. Bedenkt man die Umstände, eine ganze starke Leistung, die im Optimalfall aller Voraussicht noch deutlich besser geworden wäre.

Mit dem Speer gelang Alina Lehmann (HSG Nordhausen) der Einzug unter die besten Acht – also ins Finale. Mit einer stabilen Serie wusste die U16-Athletin zu überzeugen. Erstmals gelang ihr mit 30,05 Meter im zweiten Wurf die 30-Meter-Marke zu überwerfen. Sie wurde im gut besetzten Teilnehmerfeld Achte.

In der männlichen Jugend U16 gelang Finn Fischer (HSG Nordhausen) der Sprung unter die Top 8, er erzielte mit dem Speer 36,80 Meter und wurde Sechster. Und das knapp. Denn nur 29 Zentimeter weiter und er wäre bis auf den vierten Platz vorgedrungen.

Mit einer Athletin reiste Ute Hennig nach Halle/Saale. Für den LV Altstadt 98 Nordhausen startete Sina Kirchberg im Speerwerfen. In der U20-Wertung kam sie mit 32,04 Meter auf den vierten Platz. Für das Treppchen reichte es hier noch nicht, es fehlten gut sechs Meter. Dennoch kann Hennig mit der Leistung zufrieden sein.

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