Ringen-Bundesliga

Greizer Bundesligaringer gegen den Titelverteidiger

Greiz.  Im letzten Heimkampf der Hinrunde empfängt der RSV Rotation Greiz heute den deutschen Mannschaftsmeister SV Wacker Burghausen.

Letzter Hinrunden-Heimkampf der Greizer Ringer.

Letzter Hinrunden-Heimkampf der Greizer Ringer.

Foto: Rainer .Marsch

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Im letzten Heimkampf der Hinrunde in der Ringer-Bundesliga empfängt der RSV Rotation Greiz heute Abend in der Sporthalle an der Eisbahn den deutschen Mannschaftsmeister SV Wacker Burghausen. Die Bayern haben sich weiter verstärkt, sie gaben in den bisherigen fünf Kämpfen nur 21 Punkte ab und schickten den Vizemeister Heilbronn mit 23:0 nach Hause.

Durch den riesigen Kader ist Trainer Eugen Ponomartschuk in der Lage, fast in allen Gewichtsklassen zwei oder gar drei fast gleichwertige Sportler aufzustellen. Damit gehen die Burghausener auf Nummer sicher; auch bei einer Verletzungsserie in der Endrunde dürfte der dritte Meistertitel in Folge eingefahren werden.

Vize-Europameister Roland Schwarz kam in allen fünf Saisonkämpfen in der 86 kg-Klasse im griechisch-römischen Stil zum Einsatz. Die Sportler in den neun restlichen Gewichtsklassen werden um die beiden Eigengewächse Andreas Maier (61 kg) und den dreifachen deutschen Meister Matthias Maasch (71 oder 75 kg) platziert. Neben Schwarz wurde mit dem ehemalige Greizer Zbigniew Baranowski ein zweiter Vize-Europameister verpflichtet. Baranowski teilte sich die Freistilkämpfe in der 98 kg-Klasse mit Erik Thiele, der aus Braunsbedra in Sachsen-Anhalt stammt. Besonders interessant ist der Kader in der 75 kg-Klasse im freien Stil. Neben dem deutschen WM-Starter Johann Steinforth – früher Markneukirchen – bewerben sich der bulgarische Auswahlringer Ali Pasha Umarpashaev, der polnische WM-Dritte Magomedmurad Gadzhiev, der Dritte der russischen Meisterschaften Kakhaber Khubezhty und der dreifache türkische Europameister Söner Demirtas um einen Einsatz. ​Jeder dieser Sportler hätte in den meisten Bundesligateams einen Stammplatz. In Burghausen sind sie Konkurrenten und der Verein ist in der Lage, alle finanziell abzusichern. Der Schwerste von ihnen, Khubetzhty, kann auch in der 80 kg-Klasse an Stelle des zweifachen deutschen Meisters Benjamin Sezgin zum Einsatz kommen. Für diese Annahme spricht die Vorschau auf der Vereinshomepage der Gästemannschaft, auf der Khubetzhty auf einem Foto als möglicher Gegner für Martin Obst genannt wurde. In der leichtesten Gewichtsklasse sorgt der mehrfache Medaillengewinner bei internationalen Meisterschaften Ahmet Peker (Türkei) für einen erfolgreichen Auftakt des Kampfes. Die Greizer sind nur Außenseiter, aber sie werden ihren starken Widersachern nichts schenken. Am Sonntag kämpft das Greizer Bundesligateam ab 15 Uhr beim SV Johannis Nürnberg.

Im Vorkampf heute um 17.30 Uhr trifft der RSV Rotation Greiz II auf die WKG SAV Leipzig/Großlehna/KFC Leipzig II und am Sonntag reist die Zweite zum FC Erzgebirge Aue II. Kampfbeginn 13.30 Uhr.

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