RWE-Präsident über Insolvenzverwalter: „Reinhardt muss liefern“

Erfurt.  Beim Fußballclub Rot-Weiß Erfurt verläuft die Geldsuche für die Oberliga schwierig.

Kommissarischer RWE-Präsident Frank Nowag.

Kommissarischer RWE-Präsident Frank Nowag.

Foto: Marco Schmidt

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Die Zukunft des FC Rot-Weiß Erfurt steht weiter in den Sternen. Es soll zwar inzwischen einen Investor allein für die Oberliga geben, doch mit ihm gesprochen hat bisher wohl nur Insolvenzverwalter Volker Reinhardt. Die Summen, die der Fußballverein zum Überleben benötigt, sind erheblich. Schätzungen zufolge benötigt man für die Oberliga mit Aufstiegsaussichten um die 500.000 Euro. Für die Ausgliederung des Nachwuchsleistungszentrum (NLZ), wenn diese überhaupt juristisch möglich ist, kämen mindestens 250.000 Euro hinzu. Daneben gibt es noch Rechnungen in unbekannter Höhe und offene Gerichtsverfahren.

Nach einem Gespräch mit Reinhardt möchte Frank Nowag, kommissarischer Präsident des FC Rot-Weiß, „keine Prognosen abgeben, ob es letztendlich klappt“. Alle Gremien versuchen Geldquellen aufzutun, doch die Unterstützung von Sponsoren, die schon viel gegeben haben, sei endlich, so der Unternehmer. „Jetzt muss vor allem Reinhardt liefern. In den nächsten drei, vier Wochen muss sich etwas tun“, sagte Nowag zur ablaufenden Zeit.

Wenn ein Etat für die Oberliga aufgestellt werden kann, möchte Nowag weiter im Steigerwaldstadion spielen. Dafür müsste die Miete von derzeit 5000 Euro deutlich sinken. „Sonst haben wir und wohl auch die Fans, keine Probleme woanders zu spielen“, sagte Nowag.

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