Sahnehäubchen zum Schluss

Gera.  Mit Siegen gegen den VC Gotha und das SWE Volley-Team Erfurt III haben sich die Geraer Volleyballerinnen auf Platz fünf geschoben.

Der GVC-Doppelblock mit Annabell Müller und Anne Heinzl (von links) streckt sich gegen einen Gothaer Angriff.

Der GVC-Doppelblock mit Annabell Müller und Anne Heinzl (von links) streckt sich gegen einen Gothaer Angriff.

Foto: Jens Lohse

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Mit zwei klaren 3:0-Erfolgen gegen den VC Gotha und das SWE Volley-Team Erfurt III haben sich die Volleyballerinnen des Geraer VC auf Thüringenliga-Rang fünf nach vorn geschoben. Trainer Björn Petersen zeigte sich erfreut über die Leistungssteigerung seiner Damen, nachdem man zuvor in vier Partien drei Niederlagen hatte hinnehmen müssen.

„In der wettkampffreien Zeit haben wir gut trainiert und uns weiterentwickelt. Die Annahme war ziemlich stabil, weshalb wir unser Angriffsspiel sehr variabel gestalten konnten. Das war ein fast perfekter Spieltag“, so der Coach. Gegen Schlusslicht Gotha hatten die Geraerinnen in den ersten beiden Sätzen noch etwas Mühe. Nach dem 27:25 im ersten Durchgang lag der Gastgeber in Satz zwei gar mit 22:23 zurück, bekam aber gerade noch die Kurve und setzte sich noch mit 25:23 durch.

„Zuspielerin Tina Kröber, die Mittelblocker, die Außen- und Diagonalangreiferinnen, die drei Libera - alle haben mich überzeugt“, freute sich Björn Petersen, der nach einem klaren 25:17 im dritten Abschnitt den 3:0-Sieg gegen Gotha verbuchen konnte.

Ähnlich lief der Spielfilm gegen die Erfurterinnen ab. Nach zwei 25:22-Satzgewinnen agierte man in der Lusaner Sporthalle der Integrierten Gesamtschule im dritten Durchgang wie im Rausch und schoss die Landeshauptstädterinnen beim 25:9 förmlich von der Spielfläche. „Das war dann das Sahnehäubchen auf die Leistung“, meinte der GVC-Trainer, der auch Neuzugang Diana Weigelt einen Kurzeinsatz gewährte, die nach zwei Jahren Volleyball-Pause wieder ans hohe Netz zurückgefunden hat.

Zum Ausruhen haben die Geraer Damen keine Zeit. In zwei Wochen wartet beim Tabellenzweiten SV Tröbnitz 1923 die nächste Herausforderung. Dort können die GVC-Volleyballerinnen gegen ein Spitzenteam der Liga beweisen, was die beiden klaren Erfolg gegen Gotha und Erfurt wirklich wert sind. Sieg und Niederlage gab es für den VC Altenburg, der an seinem Heimspieltag zweimal in den Tiebreak musste. Gegen den Südharzer VC Nordhausen setzten sich die Skatstädterinnen im fünften Satz mit 15:11 durch, ehe man gegen den Tabellenzweiten SV Tröbnitz 1923 nach einer heiß umkämpften Partie mit 10:15 den Kürzeren zog.

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