Science City Jena tauscht: Heimspiel gegen Heidelberg am Montag

Jenas Kasey Jamal Hillbeim Spiel im Februar gegen Paderborns Peter Memschemeier.

Jenas Kasey Jamal Hillbeim Spiel im Februar gegen Paderborns Peter Memschemeier.

Foto: Sascha Fromm

Jena.  Nach der Corona-Quarantäne verzichtet Basketball-Zweitligist Science City Jena nun sogar auf das Nürnberg-Spiel, um die Hauptrunde bis zum 10. April zu beenden.

Durch die Corona-Quarantäne der Jenaer fliegt der 2. Basketball-Bundesliga kurz vor Ende der Hauptrunde der Spielplan um die Ohren. Der Tabellendritte Science City tauscht nun sein Montagsspiel, um das entstandene Gedränge im Spielplan wenigstens etwas aufzulösen. Die Partie der Thüringer in Nürnberg bei den Falcons entfällt demnach ersatzlos.

Dafür holt Jena das bereits am 20. Dezember und 17. März wegen der wechselseitigen Quarantäne beider Teams ausgefallene Heimspiel gegen den Zweiten aus Heidelberg am Montag nach. Alle drei Vereine einigten sich mit der Liga auf das Prozedere. Tipp-off in der heimischen Sparkassen-Arena in Jena ist am Montag 18.30 Uhr.

Für die Tabelle sei die Partie mit Blick auf die Play-offs wichtiger, so der Verein. Das Duell Dritter gegen Zweiter habe eine höhere sportliche Relevanz, da beide Teams ihren Platz unter den besten acht sicher haben und nun um die beste Ausgangsposition für die Play-offs kämpfen.

Spielaustragung am Samstag in Heidelberg offen

Noch offen war bis Mittwochnachmittag, was mit der immer noch für Samstag angesetzten Partie Heidelberg gegen Jena geschehen soll. Science City will nicht spielen, beklagt die viel zu kurze Vorbereitungszeit, nachdem erst am Mittwoch die Quarantäne ausgelaufen war. Erst am Donnerstag trainiert die Mannschaft wieder gemeinsam, nachdem am Mittwoch alle Corona-Tests negativ waren.

Jena wolle aber die noch anstehenden Duelle bis zum Auswärtsspiel in Rostock am 10. April nutzen, um sich für die eine Woche später beginnenden Play-offs wieder in Topform zu bringen, heißt es von Vereinsseite.