Sieblebens letzte Chance

Gotha-Siebleben  Landesklasse: Bergmann-Elf muss in Brotterode liefern, sonst ist Abstieg besiegelt. Fahner Höhe II hat Rettung in Sicht

Sieblebens Torjäger Michele Lehmann gehört mit 18 Saisontreffern zwar zu den besten fünf Schützen der Landesklasse-Staffel 3. Dennoch muss er mit seinem Team den Gang in die Kreisoberliga antreten, wenn in Brotterode heute kein Sieg gelingt.

Sieblebens Torjäger Michele Lehmann gehört mit 18 Saisontreffern zwar zu den besten fünf Schützen der Landesklasse-Staffel 3. Dennoch muss er mit seinem Team den Gang in die Kreisoberliga antreten, wenn in Brotterode heute kein Sieg gelingt.

Foto: Falk Böttger

Noch vier Wochen, dann blasen die Thüringer Landesklassen-Fußballer zum Saison-Halali. Noch vier Spiele, in denen Punkte gesammelt werden können. Während Wacker Gothaer (Platz 6/ 43 Punkte) und Waltershausen (10./ 36 Pkt.) nichts mehr zu befürchten haben, kann der FSV Ohratal (4./ 53) sogar noch mit Rang zwei liebäugeln, den derzeit die SG Borsch (55 Punkte) vor der SG Herpf hält (54 Punkte). Beim Schlusslicht SG Sachsenbrunn wäre am Sonntag alles andere als am Ende ein Dreier für die Favoriten aus Ohrdruf indiskutabel. Das gilt aber auch für Wacker Gotha. Das Harnisch-Team fährt morgen zum Vorletzten, der SG 51 Sonneberg.

Am anderen Ende der Tabelle lief auch der FC An der Fahner Höhe II mit dem drohenden Abstieg im Nacken zu Höchstform auf. Von elf Rückrunden-Spielen hat die seit dem Jahreswechsel von Marco Liebner trainierte Mannschaft gewonnen. Mit 5:2 gegen Steinbach-Hallenberg konnten die Gräfentonnaer zuletzt ihren zwölften Platz festigen und damit berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Die Hoffnung hat auch die SG Siebleben/Seebergen noch nicht endgültig aufgegeben. Allerdings scheint am Ende wohl eher doch ein Wunder nötig, auch wenn mit aktuell 19 Punkten und Platz 14 es theoretisch noch möglich wäre. Allerdings schlägt für die Schützlinge von Trainer Philipp Bergmann nun die Stunde der Wahrheit. Beim direkten Konkurrenten Brotterode (21 Punkte)muss morgen ein Sieg her. Doch für die Siebleber Personalnot, die Bergmann schon die ganze Saison beschäftigt, wird der Trainer auch bis morgen keine Lösung gefunden haben. Möglicherweise muss der Coach und gelernte Rechtsverteidiger auch selber wieder das Trikot überstreifen. Aber auch Bergmann, dass selbst wenn Siebleben Brotterode von Platz elf verdrängen könnte, den Randgothaern der Gang in die Kreisoberliga nicht erspart bliebe – zumindest nicht ohne die Mithilfe des FC An der Fahner Höhe II.

Der Konkurrent hat in der vergangene Woche aber seinen zwölften Rang gefestigt (vier Punkte Vorsprung),was am Ende das rettende Ufer bedeuten sollte. In Sicherheit ist der Aufsteiger aber nicht. So könnten die Verfolger an diesem Wochenende.durchaus Boden gutmachen Denn bei der Zweiten SG Borsch, die nach Sonnebergs 1:1 gegen Waltershausen bis auf drei Zähler an den Spitzenreiter ranrücken konnte, werden die Trauben morgen daher wohl mächtig hochhängen.

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