ThSV Eisenach spielt um Qualifikation zur Jugend-Bundesliga

Eisenach.  Im September wollen die A-Jugend-Handballer des ThSV Eisenach den Bundesliga-Aufstieg gegen Aue klarmachen.

Rückraumspieler Tizian Reum gehört zu den hoffnungsvollsten Talenten unter der Wartburg

Rückraumspieler Tizian Reum gehört zu den hoffnungsvollsten Talenten unter der Wartburg

Foto: Mike El Antaki

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Die Ungewissheit beim ThSV Eisenach hat ein Ende. Ex-Nationalspieler Uwe Seidel, der Coach der männlichen Jugend A, ist erleichtert. Es kommt zu einer sportlich fairen Entscheidung in der Qualifikation um einen Platz in der Handball-Jugend-Bundesliga für die Saison 2020/21 zwischen dem ThSV Eisenach und der NSG EHV/Nickelhütte Aue. In Hin- und Rückspiel (5./6. sowie 12./13. September) entscheiden Punkte und Tore auf dem Parkett. Die Regularien schienen zuletzt nebelverhangen.

„Wir haben die unterschiedlichen Regelungen in den einzelnen Landesverbänden berücksichtigt und möchten mit den nun getroffenen Entscheidungen die Chancengleichheit bestmöglich wahren“, erklärte DHB-Vizepräsident Carsten Korte, Vorsitzender des Jugendspielausschusses. „Die Termine geben allen Beteiligten eine Orientierung, aber wir sind natürlich abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie.“

47 Bewerber für 15 Restplätze

Aktuell stehen 25 von 40 Mannschaften für die Jugend-Bundesliga 2020/21 fest. Für die 15 weiteren Plätze gibt es 47 Bewerber. Der ursprüngliche Meldetermin (28. August) wurde aufgrund des späteren Saisonstarts um zwei Wochen verschoben. Die fünf Qualifikationsbereiche müssen ihre fehlenden Plätze bis zum 13. September besetzen.

Die Corona-Pandemie schränkt den Trainingsbetrieb natürlich auch beim ThSV arg ein. Nahezu 16 Wochen gab es für die Talente keinen mannschaftlichen Kontakt mit dem Ball. Seit Mitte Juni durften sich die A- und B-Jugendlichen zu Trainingseinheiten im Freien (Wartburgstadion, Kunstrasenplatz) und im Kraftraum treffen. Unter Einhaltung der Corona-Regeln. Nun gab es einige wenige Möglichkeiten in einer kleinen Schulsporthalle, ohne ein Mindestmaß für Handball aufweisendes Parkett. Gewöhnung an den Ball in der Halle, die Schulter gängig machen sowie danach Taktik und Technik stehen derzeit auf dem Trainingsplan. Inbegriffen natürlich auch Athletiktraining.

Vier Trainingseinheiten die Woche

Ab Mitte Juli soll in wettkampftauglichen Hallen, in der Werner-Aßmann-Halle oder der Friedrich-Ludwig-Jahnsporthalle, trainiert werden. „Das ist unbedingt notwendig, schließlich geht es um die Qualifikation zur Jugend-Bundesliga“, betont Seidel. Insgesamt stehen vier Trainingseinheiten in der Woche auf dem Programm.

Angedacht und ins Auge gefasst sind Vorbereitungsturniere in Dresden, Coburg, Magdeburg, Minden und auch in Aue. „Unser Ziel ist klar, auch wenn wir gegenüber dem Kontrahenten aus dem Erzgebirge mit einem Team des jüngeren und damit unerfahrenen Jahrgangs in die Qualifikation gehen“, unterstreicht Seidel.

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