ThSV Eisenach stellt Trainer Murfuni frei

Markus Murfuni ist ab sofort kein Trainer mehr beim Handball-Zweitligisten ThSV Eisenach.

Markus Murfuni ist ab sofort kein Trainer mehr beim Handball-Zweitligisten ThSV Eisenach.

Foto: Sascha Fromm / Thueringer Allgemeine

Eisenach.  Der Handball-Zweitligist präsentiert am Montag seinen neuen Coach. Bis dahin übernimmt der Sportliche Leiter Maik Nowak.

Handball-Zweitbundesligist ThSV Eisenach hat mit sofortiger Wirkung seinen Cheftrainer Markus Murfuni freigestellt. Darüber informierte Manager Rene Witte am Mittwochmittag. „Wir sehen nach 2:8 Punkten unsere Saisonziele gefährdet. Wir haben einen jungen Kader aufgebaut, der in der Breite qualitativ besser ist, mit sehr viel Flexibilität. Wir glaubten uns einen Schritt weiter, beobachten keine Aufwärtsentwicklung, sehen uns zum Handeln veranlasst“, argumentiert Rene Witte.

Die Art und Weise der jüngsten 28:31-Heimpleite gegen den VfL Lübeck-Schwartau dürfte der letzte Anstoß gewesen sein. „Uns ist dieser Schritt schwergefallen, Markus Murfuni hat ein Jahr und vier Monate als Cheftrainer gute Arbeit geleistet. Nach reiflicher Überlegung und in der Analyse sind wir zum Entschluss gekommen, eine Veränderung auf dieser Position herbeizuführen“, erklärt Rene Witte. „Wir danken Markus Murfuni für die geleistete Arbeit, wünschen ihm und seiner Familie alles Gute, viel Gesundheit“, fügt der Eisenacher Manager hinzu.

Die Vorbereitung auf das Punktspiel am kommenden Sonntag beim TV Großwallstadt obliegt dem Sportlichen Leiter Maik Nowak. Der ehemalige DHB-Auswahltrainer betreut die Eisenacher Mannschaft auch während der 60 Spielminuten in der Untermainhalle. Am Montag werden die Wartburgstädter ihren neuen Trainer präsentieren.

„Das Ganze ist kein einfacher Schritt. Wir bitten in dieser ernsten und schwierigen Lage um Geduld und Verständnis, sowohl für die kurzfristige Aufgabe unseres Sportlichen Leiters als auch für den Einstieg unseres neuen Trainers“, betont Witte. Er, das Team und alle Verantwortlichen hoffen zudem, in den anstehenden Heimspielen, wie die Neuauflage eines alten Derbys gegen den HC Empor Rostock, auf mehr Zuschauerzuspruch.