Thüringer Volleyball-Verband klärt Auf- und Abstiegsfragen

Erfurt.  Die Thüringenliga-Spitzenreiter VfB Suhl II bei den Damen und der VC Gotha II bei den Herren sowie der SVC Nordhausen steigen in die Regionalliga auf.

Noch offen ist die Regelung für die unteren Thüringer Ligen.

Noch offen ist die Regelung für die unteren Thüringer Ligen.

Foto: imago

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Christopher Röder-Rehberg hält die Stellung in der Geschäftsstelle des Thüringer Volleyball-Verbandes (TVV) in Erfurt und sichtet auch die Finanzen. „Schmerzhaft ist für uns vor allem die Absage der beiden Pokalfinals, die am 26. April steigen sollten“, sagte der TVV-Geschäftsführer. Nachdem die Saison in allen Altersklassen abgebrochen wurde, klärt der TVV nun den Auf- und Abstieg. Bis zum 31. März, dem zuvor geplanten Saisonende, sollen die offenen Fragen gelöst sein.

In die Regionalliga steigen die Thüringenliga-Spitzenreiter VfB Suhl II bei den Damen und der VC Gotha II sowie SVC Nordhausen bei den Herren auf. Der aktuelle Tabellenzweite Schmalkalden hatte kein Interesse gezeigt. „Damit würde die vierte Liga nach Erfurts Rückzug endlich keine rein sächsische Liga mehr sein“, sagt Röder-Rehberg.

Die Gothaer wollen sich durch Talente aus dem Sportgymnasium verstärken. Auch die Südharzer wollen nach zwei Jahren Pause wieder hoch. „Die Mannschaft möchte das unbedingt, und der Verein wird dafür auch die finanziellen Grundlagen legen können. In diesen Volleyball-Klassen geht es ja noch nicht um so viel Geld“, sagte Uwe Törpe, Präsident des SVC Nordhausen, optimistisch.

Noch offen ist die Auf- und Abstiegsregelung für Thüringens untere Ligen. „Alle, die es theoretisch noch schaffen können, auf- beziehungsweise nicht absteigen zu lassen, wird schwierig bis unmöglich. Grund ist die zu hohe oder zu niedrige Anzahl der Teams dann in den Staffeln“, erklärte Landesspielwart Frank Eberhardt.

Keine Bedeutung hat die Wechselfreiheit von Volleyballern, falls drei Monate nicht gespielt würde. Da die Saison abgebrochen wurde, darf jeder Spieler ab 1. Juli ohne Sperre wechseln. „Ausbildungsentschädigungen gibt es nur im Jugendbereich, wenn Nachwuchs zu Topteams wechselt. Da geht es aber nur um recht niedrige Summen“, sagte Geschäftsführer Röder-Rehberg.

Ob im Sommer die Beachsaison stattfinden kann, ist ebenfalls noch offen. Die bundesweite „Techniker-Tour“ mit dem Spielort Jena ist schon abgesagt worden. Beim Turnier in Erfurt zog sich der Hauptsponsor zurück. Die für Juni geplante Beach-Woche in Eisenach ist bereits abgesagt. „Nun hoffen wir, vielleicht unser Turnier in Gera im August austragen zu können“, sagte Röder-Rehberg.

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