Thuringia Bulls verabschieden Helen Freeman

Helen Freeman (rechts) trug für eine Saison das Trikot der Bulls.

Helen Freeman (rechts) trug für eine Saison das Trikot der Bulls.

Foto: Sascha Fromm

Elxleben.  Die Engländerin und der deutsche Rollstuhlbasketball-Meister gehen nach einer Saison wieder getrennte Wege. Im Titelkampf setzte sie einige wichtige Akzente.

Die Rollstuhlbasketballer der RSB Thuringia Bulls verabschieden und bedanken sich ganz herzlich bei Helen Freeman. Die sympathische Britin kam in einer sehr schwierigen Situation, geprägt von Corona und überraschenden Abgängen, in den „Bullenstall“. Sie trug dazu bei, dass die Mannschaft zu Saisonbeginn spiel- und leistungsfähig war. Doch nicht nur das: Mit unbändigem Willen und nimmer müde werdendem Trainingsehrgeiz hat sich Freeman ihre Spielzeit erarbeitet, und im deutschen Meisterschaftsfinale trug sie ganz wichtige Impulse dazu bei, dass die Elxlebener ihren Titel verteidigen konnten.

Bulls-Trainer Michael Engel findet nur positive Worte seine scheidende Nummer 77: „Helen ist eine absolute Weltklassespielerin und vorbildliche Sportlerin, die sich mit ihrer einzigartigen Arbeitseinstellung immer in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Ihre Freude am Basketballspiel hat sich auf das ganze Umfeld übertragen. Ich bin mir sicher, dass Helen sich bei den Paralympics mit Großbritannien den Traum einer Medaille erfüllen und eine der prägenden Persönlichkeiten des Turniers in Tokio sein wird.“

Die gesamte Thuringia-Bulls-Familie blickt mit großer Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurück und wünscht Helen Freeman alles erdenklich Gute für ihre Zukunft. Auf ein Wiedersehen in den Basketballhallen dieser Welt!