TSV Breitenworbis bleibt chancenlos an der hessischen Landesgrenze

Eichsfeld.  Tischtennis-Verbandsliga West: Der TSV Breitenworbis unterliegt erwartungsgemäß mit 2:9 beim TSV Leimbach.

Routinier Alexander Sukau konnte die hohe Niederlage  seines Sextetts vom TSV Breitenworbis in Leimbach  nicht verhindern.

Routinier Alexander Sukau konnte die hohe Niederlage seines Sextetts vom TSV Breitenworbis in Leimbach nicht verhindern.

Foto: Uwe Petzl

Nichts zu holen gab es für das Sextett vom TSV Breitenworbis in der Tischtennisverbandsliga West beim TSV Leimbach bei Bad Salzungen nahe der hessischen Landesgrenze. Mit einem 2:9 begaben sich die Mannen um Routinier Alexander Sukau auf die lange Heimreise ins Eichsfeld.

Der 38-Jährige sorgte im Doppel mit seinem 14-jährigen Sohn Luca für einen der beiden Ehrenpunkte durch einen Viersatzsieg über Stefan Becker/Ronny Gertler. Den anderen besorgte zur großen Freude seiner Teamkameraden Florian Bötticher mit einem 3:1 gegen Gertler, seinem ersten Saisonsieg.

„Der Heimsieg war verdient, fiel aber im Ergebnis etwas zu hoch aus“, berichtete Martin Winter. So unterlag der 35-jährige Familienvater nur knapp in fünf Sätzen gegen Sebastian Anders, wobei der entscheidende Schlusssatz 12:10 endete. Auch das große Talent Luca Sukau, das aufgrund des abgesagten U14-Bundesranglistenturniers in Baden-Württemberg mitspielte, verlor mit 2:3, gab den fünften Satz mit 9:11 ab. Zudem wurden fünf weitere Partien in vier Sätzen zugunsten der Gastgeber entschieden.

Bei den Eichsfeldern machte sich das Fehlen von Markus Dehnert und Philipp Madeheim bemerkbar. Zudem konnte der Weggang von Spitzenspieler Damian Cramer nicht gleichwertig kompensiert werden. Durch die nicht unerwartete Niederlage fielen die Breitenworbiser mit 2:6 Punkten auf den achten Tabellenplatz unter zehn Mannschaften zurück. „Das kommt für uns nicht überraschend, trafen wir in den bisherigen vier Begegnungen schon auf drei der besten vier Teams in der Staffel“, bemerkte Winter.

Der Routinier sieht dem weiteren Verlauf der Saison infolge der anhaltenden Coronakrise mit großer Skepsis entgegen. „Ich gehe sogar davon aus, dass sie nicht zu Ende gespielet wird“, sagt der gebürtige Breitenworbiser und erwartet deswegen noch weitere Spielausfälle.

Am kommenden Sonntag, 25. Oktober, müssen die Eichsfelder zweimal in Südthüringen antreten. Morgens um 10 Uhr spielt man beim SV Heßberg, vier Stunden später beim Tabellenvierten TTV Hildburghausen. Die lange Fahrt nach Heßberg und Hildburghausen blieb dem Tabellenzweiten und Aufsteiger Schwarz-Rot Wingerode am vergangenen Sonntag „erspart“. „Zwei Spieler von uns erkrankten kurzfristig und mussten das Bett hüten, ein Coronatest war nicht möglich“, erklärte Wingerodes Mannschaftskapitän Heiko Wenderott und teilt weiterhin mit, dass der Verdacht auf Covid 19 sich nicht bestätigte. Nach Rücksprache mit der Staffelleiterin Katrin Ripke wurden die beiden Auswärtspartien abgesetzt und später nachgeholt.