Überzeugende Biathleten aus Königsee

Königsee/Großbreitenbach/Frankenhain.  Nachwuchs-Biathleten beim Schülercup in Oberwiesenthal am Start. Schwierige Bedingungen

Gute Platzierungen erreichte Leon-Maurice Eberhard beim Biathlon-Schülercup in Oberwiesenthal.

Gute Platzierungen erreichte Leon-Maurice Eberhard beim Biathlon-Schülercup in Oberwiesenthal.

Foto: DSC Oberwiesenthal

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Leon-Maurice Eberhardt aus der Königseer Regelschule und Lena Siegmund vom Max-Näder-Gymnasium haben sich seit Jahren dem Biathlonsport verschrieben, dem sie beim Großbreitenbacher Skiverein nach gehen. Auf Grund ihrer guten Leistungen sowie erfüllten Normen erhielten beide nun die Einladung zum Deutschen Schülercup nach Oberwiesenthal. Hier konnten sie sich in der Sparkassen-Arena am Fuße des Fichtelbergs mit dem besten Nachwuchsathleten ihres Faches aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen messen, was das Duo mit Bravour machte. Da man auch im Fichtelgebirge mit Schneemangel zu kämpfen hat, konnte nur ein „Sparprogramm“ zur Austragung kommen, da man den geplanten Techniksprint sowie den Verfolgungswettkampf aus der Serie nahm. Durchgeführt wurde der Einzel- und Sprintwettbewerb in der Skatingtechnik, informiert Trainer Pascal Eberhardt.

Auf einer vereisten Strecke absolvierte in der Altersklasse 13 Leon-Maurice Eberhardt eine 3,9-km-Strecke, auf der zweimal liegend zu Schießen war. Mit nur einem Fehler beim letzten Schuss, der eine 30-Sekunden-Zeitstrafe brachte, kam der Königseer Regelschüler mit 15:25,1 Minuten auf den dritten Platz. Lena Siegmund (AK 14) hatte 5,2 Kilometer zu bewältigen mit drei Schießen im Liegen, Stehen sowie erneut im Liegen. Nach starken Lauf, aber einem Schießergebnis von 2/2/0, kam die junge Dame aus dem Königseer Max-Näder-Gymnasium auf Rang 12.

Bei etwas Neuschnee wurden am darauffolgenden Tag die Sprintwettbewerbe gestartet. Eberhardt nahm dabei 3 km mit zwei liegend Schießen in Angriff. Diese meisterte der junge Lichtaer zwar mit Null Fehlern, hatte aber zu lange um jeden Treffer gekämpft, was viel Zeit kostete. Am Ende stand trotzdem ein guter sechster Platz zu Buche. Lena Siegmund lief 3,9 Kilometer mit einem Liegend- und Stehend-Schießen. Im Stehendanschlag wurde mit Einzelmagazin geschossen, so dass jeder Schuss neu aufgebaut werden musste. Mit drei Fehlern im Liegen sowie einem im Stehen belegte sie ebenfalls den sechsten Rang auf Grund ihrer Schnelligkeit in der Spur.

Nach den derzeitigen Wertungen im deutschen Schülercup mit Läufen in Todtnau (Schwarzwald) und Oberwiesenthal liegt Leon-Maurice Eberhardt mit 91 Punkten hinter Lukas Tannheimer (112, Baden-Württemberg) sowie Lennart Hunger (106, Sachsen) auf dem Bronzerang. Für ihn steht noch ein Schülercup in Oberhof auf dem Programm. Lena Siegmund hat bei zwei Wettbewerben 69 Punkte gesammelt und wird aktuell auf Platz acht geführt. Sie hat noch Oberhof sowie Ruhpolding vor sich. Bei entsprechenden Platzierungen besteht für sie die Möglichkeit noch einige Plätze gut zu machen, da die derzeit Drittplatzierte Liliane Zurawski (Thüringen) mit 86 Zählern geführt wird.

Und auch Akteure des SVE Frankenhain waren in Oberwiesenthal am Start. Die Schülerklassen 13 bis 15 starteten hier ihre Cup-Serie. Die Farben des SVE Frankenhain in der Auswahl Thüringens vertraten Elisabeth Baumgardt, Marlene Elsner (beide AK 14) sowie die 15jährigen Leo Brenner, Luca-Tizian Eberhardt und Nelly Ehrhardt. Den besten Eindruck der Frankenhainer Starter hinterließ Leo Brenner, der sich nach vier Schießeinlagen drei Fehler einhandelte und den elften Platz belegte. Den Sprint beendete er als 20. Marlene Elsner gelang nach Rang 26 im Einzel eine Verbesserung auf Platz 17 im Sprint. Ebenfalls steigern konnten sich Nelly Ehrhardt von Platz 24 im Einzel auf 17 und Luca-Tizian Eberhardt, der einem 32. Platz im Einzellauf Rang 23 auf der Sprintstrecke folgen ließ. Elisabeth Baumgardt kam auf die Plätz 24 (Einzel) und 22 (Sprint).

Stefan Röttig, Frankenhains einziger Skeletonpilot konnte im Verlaufe des bisherigen Winters mit einigen guten Ergebnissen im Europacup aufwarten. Bei zwei Rennen in Igels belegte er die Ränge acht und vier, wobei ihn im letztgenannten lediglich 17 Hundertstelsekunden vom Podest trennten. Im lettischen Sigulda fuhr er auf Platz sechs. Röttig markierte in allen seinen Rennen die besten Startzeiten.

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