Vereinschef des FF USV Jena skeptisch bezüglich Re-Start

Jena.  Torsten Rödiger spricht von Wettbewerbsverzerrung, weil in Thüringen bis 5. Juni jeglicher Profi-Mannschaftssport untersagt ist.

Torsten Rödiger hat den FF USV Jena als Präsident zurück in die Bundesliga geführt.

Torsten Rödiger hat den FF USV Jena als Präsident zurück in die Bundesliga geführt.

Foto: Holger Zaumsegel

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Bei den Bundesliga-Fußballerinnen soll laut Deutschen Fußball-Bund (DFB) ab 29. Mai der Ball wieder rollen. In Thüringen ist aber bis 5. Juni jeglicher Profi-Mannschaftssport untersagt. Torsten Rödiger, Vorstandsvorsitzender des FF USV Jena, sieht den geplanten Re-Start deshalb kritisch. „Das ist sicherlich eine Art Wettbewerbsverzerrung“, sagt der Rechtsanwalt aus Jena. Während in anderen Bundesländern schon wieder Mannschaftstraining absolviert wird, dürfen sie an der Saale noch nicht einmal in Kleingruppen trainieren. Im vorherigen Wissen um diese Probleme hätten die Thüringerinnen wohl kaum einer Fortsetzung der Saison zugestimmt.

Auch in medizinischer Hinsicht macht sich Rödiger Sorgen. „Falls die Mädels ohne Vorbereitung in den Wettbewerb starten müssen, ist das auf jeden Fall bedenklich.“ Zumal die Belastung von sieben Spielen in vier Wochen auch schon so mit dem kleinen Kader des Tabellenletzten kaum zu stemmen wäre. Am 25. Mai soll auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag die endgültige Entscheidung über einen Re-Start fallen.

Währendessen gab der Verein bekannt, dass Maren Tellenbröker (19) den Club zum Saisonende verlassen wird. Die Verteidigerin wechselt zum FC Twente Enschede.

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