FC Wacker Teistungen-Trainer glaubt fest an den Klassenerhalt

Arenshausen.  Fußball-Verbandsliga: 55-jähriger Arenshäuser Volker Reinhardt ist neuer Coach beim abstiegsbedrohten FC Wacker Teistungen.

Volker Reinhardt will als neuer Trainer den abstiegsbedrohten Fußball-Verbandsligisten FC Wacker Teistungen wieder nach oben führen.

Volker Reinhardt will als neuer Trainer den abstiegsbedrohten Fußball-Verbandsligisten FC Wacker Teistungen wieder nach oben führen.

Foto: Uwe Petzl

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Volker Reinhardt freut sich momentan in zweifacher Hinsicht. Zum einen machten ihn seine Tochter Denise (35 Jahre) und Michael (30) mit Anno und Theo zum zweifachen Großvater, zum andern verpflichtete der Fußball-Verbandsligist Wacker Teistungen den gebürtigen Gerbershäuser als Trainer.

„Ich verfüge über eine große Erfahrung von 16 Jahren als Trainer“, sagt der 55-Jährige, der zuletzt den nordhessischen Kreisoberligisten SSV Witzenhausen trainierte und in der Saison 2018/2019 vor dem Abstieg bewahrte. Schon im Sommer 2019 hatten die Wackeraner über seinen Freund Michael Böduel als Sportdirektor, der einige Jahre als Kapitän unter ihm bei der DJK Arenshausen kickte, über sein Engagement auf dem Lindenberg angefragt. „Aber ich habe abgelehnt, weil ich die Witzenhäuser nicht im Stich lassen wollte“, schildert der Mitarbeiter bei der Gemeinde Arenshausen, der außerdem noch als Coach bei der TSG Fürstenhagen im hessischen Werra-Meißner-Kreis sowie bei Germania Wüstheuterode an der Seitenlinie tätig und anfänglich jahrelang den Nachwuchs der JSG Arenshausen/Gerbershausen fußballerisch schulte. „Diesmal habe ich nicht gezögert und sofort zugesagt, als vor drei Wochen die erneute Anfrage aus Teistungen kam“, erklärt der ehemalige Mittelfeldakteur der DJK Arenshausen und des südniedersächsischen TSV Reiffenhausen.

Beim Eichsfelder Verbandsligisten ist Reinhardt bereits der dritte Übungsleiter in der laufenden Saison nach Matthias Eckert und Dario Pizzano, der nach Beendigung der Hinrunde wieder als Trainer in den Jugendbereich zurückkehrte. „Wir freuen uns in ihm einen Trainer gefunden zu haben, der zu unserer Philosophie passt“, bemerkt Böduel. Bereits fünf Trainingseinheiten absolvierte der neue Coach und stand bereits beim ersten Testspiel gegen den starken niedersächsischen Bezirksligisten Blau-Weiß Bilshausen (2:2) am Spielfeldrand. „Die Spieler und ich haben schnell zueinander gefunden“, berichtet Reinhardt und lobt die große Resonanz und das starke Engagement seiner Spieler im Training.

Daher ist er voller Zuversicht, gemeinsam den angestrebten Klassenerhalt am Ende der Saison zu schaffen. Vor der Fortsetzung der Serie am Sonntag, 1. März, rangieren die Wackeraner bei zwölf Punkten einen Zähler vor dem Schlusslicht Blau-Weiß Bad Frankenhausen und einen hinter Thüringen Weida auf dem vorletzten Platz. Kein Spieler hat in der Winterpause den Traditionsverein verlassen. Mit Daniele Galluzzi kam ein routinierter und torgefährlicher Angreifer vom niedersächsischen Bezirksligisten SV Rotenberg auf den Lindenberg. Der 35-Jährige verfügt über Oberliga-Erfahrung bei Lupo Martini Wolfsburg und kickte unter anderem auch beim Landesklässler Grün-Weiß Siemerode. „Er soll in der Offensive neben dem starken Maciej Wolanski für die rettenden Tore sorgen“, erklärt der Wacker-Coach. Zudem hofft er, dass einige der Verletzten bis zum Rückrundenstart wieder fit sind. Dabei denkt er an das junge, hoffnungsvolle Trio Paul Simon, Florian Kellner und Stefan Ballüer. Länger ausfallen werden hingegen noch die Zwillingsbrüder und Mittelfeldakteure Mariusz und Michal Wolanski wegen eines Kreuzbandrisses und einer schwierigen Schulterverletzung.

Dreimal wöchentlich bittet Volker Reinhardt seine neuen Schützlinge bis Anfang März zum Training. Weitere Tests stehen am kommenden Samstag, 8. Februar, um 12.30 Uhr gegen Grün-Weiß Siemerode auf dem Kunstrasen am Klosterholz, am Sonntag, 16. Februar, um 14 Uhr gegen den niedersächsischen Bezirksliga-Spitzenreiter SSV Nörten-Hardenberg, am Samstag, 22. Februar, gegen den Bezirksligisten SG Bergdörfer sowie am Sonntag, 23. Februar, gegen den Kreisoberligisten SG DJK Arenshausen an. Allerdings weilt der gelernte Baumaschinist vom 9. bis 16. Februar zum lange geplanten Skiurlaub mit seiner Ehefrau im österreichischen Ötztal, wird in dieser Zeit in bewährter Manier von Dario Pizzano vertreten. „Ich habe im Abstiegskampf gute Erfahrungen bei meinen Engagements in Arenshausen, Wüstheuterode und Witzenhausen gesammelt“, sagt Volker Reinhardt und ist auch von einem vierten Erfolg beim Eichsfelder Verbandsligisten überzeugt.

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