Zweitliga-Duell gegen Delitzsch

Blue Volleys gewinnen emotional geführtes Derby

Gotha.  Die Gothaer brauchten etwas Anlauf, um ins Spiel zu kommen.

2. Bundesliga: Lauri Jylhä, Felix Lesche und Anselm Rein beim Block.

2. Bundesliga: Lauri Jylhä, Felix Lesche und Anselm Rein beim Block.

Foto: Sascha FromM

Nach einer spannenden und emotional geführten Zweitligapartie behielten die Blue Volleys Gotha im Ostderby gegen Delitzsch mit 3:1 (19; -21; 24; 18) die Oberhand. Die Gastgeber mussten auf ihren erkrankten Aßmann und weiterhin auch auf Diagonalangreifer Niederlücke verzichten.

Wie des Öfteren in den vergangenen Spielen brauchten die Gothaer etwas Anlauf, um ins Spiel zu kommen. Ein erfolgreicher Pipe von Jylhä beim Stand von 9:12 und zwei Blockpunkte waren dann aber das Signal für eine Gothaer Offensive. Im weiteren Satzverlauf brachten eine Aufschlagserie von Werner, eine sichere Annahme und variable Angriffe die Entscheidung zum 25:19-Satzgewinn der Hausherren.

Im zweiten Satz zeigten die Gäste, wie schwer sie zu bespielen sind. Bis zum 21:21 blieb es spannend, ehe zwei verunglückte Annahmen von Jylhä und zwei Angriffe in den Delitzscher Block beziehungsweise ins Aus das 21:25 besiegelten.

Der dritte Satz entwickelte sich zum emotionalen Höhepunkt der Partie. Entscheidend absetzen konnte sich keines der Teams. Zwei Schiedsrichterentscheidungen brachten die Gäste und deren Anhang in Wallung. Auch auf dem Feld kam es zu verbalen Duellen. Die Folge waren Gelbe Karten auf beiden Seiten. Beim Stand von 24:24 war es der Ex-Gothaer Lohrisch, der mit seiner Roten Karte wegen Meckerns Gotha einen Punkt zum Satzball bescherte. Den letzten Ballwechsel beendete Werner, der einen zu dicht gestellten Ball durch den Gästeblock drückte. Damit war die Vorentscheidung gefallen.

Danach ließen sich die Gastgeber nicht mehr in Schwierigkeiten bringen. Ein sehr gut aufgelegter Zuspieler Rein setzte seine Angreifer mustergültig ein; auch der Block fasste energischer zu. So gewann Gotha den letzten Satz mit 25:18.

Blue Volleys: Werner, Jylhä, Landsmann, Gorski, Kummer, Neubert, Stückrad, Rein, Lesche, Bogatzki, Schneider, Niederlücke.

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