Bitteres 0:3 bei den „Ladies in Black“: SWE-Damen gehen in Aachen unter

Aachen  Die Bundesliga-Volleyballerinnen von Schwarz-Weiss Erfurt bleiben auswärts ohne Punkte. Das Team von Trainer Jonas Kronseder verlor am Samstag bei den Ladies in Black Aachen glatt mit 0:3 (9:25, 20:25, 7:25) und kassierte seine 14 Saisonniederlage.

Erfurts Volleyballerinnen unterliegen in Aachen 0:3. Archivfoto: Sascha Fromm

Foto: Sascha Fromm

Das waren noch Zeiten, als die Volleyballerinnen von Schwarz-Weiß Erfurt völlig überraschend ihr Auftaktspiel der vorigen Erstliga-Saison in Aachen mit 3:1 gewinnen konnten. Da aber war Aachen noch in der Selbstfindung begriffen. Die Erfurterinnen nutzten die Gunst des Moments. Davon waren sie diesmal beim bitterklaren 0:3 (-9, -20, -7) gegen allerdings fast fehlerfreie „Ladies in Black“ meilenweit entfernt.

Man hätte beim 9:21 zum Auftakt glauben können, die Schwarz-Weißen säßen noch im Bus. Aber nichts dergleichen. Sie waren schon einen Tag zuvor angereist. Gliedersteife galt also nicht als Entschuldigung.

Vielmehr verhielten sich die saft- und kraftlosen Gäste wie das Kaninchen vor der Schlange. Sie bekamen die Bälle der Nicole Luttihuis, Jelena Sunjic oder Mckenzie Adams nur so um die Ohren gehauen. Eigener Angriff, Aufschlag, Annahme oder Block – nichts passte. Erfurts Trainer Jonas Kronseder (Bild) verzichtete – „sie hat die Woche über nicht gut trainiert“ – zu großen Teilen auf seine ohnehin einzige Angriffswaffe Erika Mercado. Alle anderen blieben unter ihrem Leistungsvermögen. So wurde aus den Sätzen eins (9:25) und drei (7:25) eine glatte Aachener Vorführung.

Lediglich im zweiten Durchgang, als die „Ladies in Black“ einen Gang zurückschalteten, bekamen die Schwarz-Weißen Boden unter den Füßen. Vor allem die kurzen Aufschläge der Margaret Casault brachten den Gastgeber ins Grübeln. Aber eben nur kurzzeitig.

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