SVV Weimar zu Hause eine Macht

Weimar  Volleyball, Thüringenliga: Die Männer aus Weimar gewinnen ihre Heimspiele gegen Tröbnitz und Ilmenau.

Felix Lange gewann mit den Weimarer Thüringenliga-Volleyballern die beiden letzten Heimspiele der Saison gegen Tröbnitz und Ilmenau.

Foto: Christian Albrecht

In Heimspielen über sich hinaus wachsen und auch noch gewinnen, das können die Thüringenliga-Volleyballer des SVV Weimar einfach. Gegen die beiden Topteams der Liga, Tröbnitz und Ilmenau, gewannen die Männer um Trainer Thomas Traut jeweils mit 3:1 und haben sich damit von den unteren Plätzen in der Tabelle endgültig verabschiedet.

Gleich zu Beginn starteten die Weimarer wie die Feuerwehr und überraschten den Tabellenführer mit einer starken Leistung. Ehe die Gäste aus Tröbnitz ins Spiel kamen, hatten die Gastgeber mit 25:11 den ersten Durchgang in der Tasche. Der Spitzenreiter schien nun aufgewacht und führt im zweiten Satz mit 5:2, da nahm SVV-Coach Traut die Auszeit. Die Weimarer kamen wieder heran und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit schönen Angriffen und diversen Blockpunkten. Als es 21:19 für den SVV stand, schien das 2:0 in greifbarer Nähe, doch eine Auszeit der Gäste zeigte Wirkung. Gleich fünf Punkte in Folge machte Tröbnitz, die Wechsel auf Weimarer Seite hatten sich nicht gelohnt. Zwar gelangen noch mal zwei Punkte in Folge, der Satz ging aber knapp an die Gäste, bei denen unter anderem der ehemalige HSV-Trainer der Weimarer Regionalliga-Frauen, Bork Immisch, für die Angriffspunkte sorgte.

Von diesem Rückschlag ließen sich die Hausherren aber nicht beeindrucken und spielten weiterhin eine starke Partie. nach dem man den dritten Satz mit 25:21 gewonnen hatte, schien die Moral des Gegners gebrochen und Abschnitt vier ging mit 25:14 wieder deutlich an den SVV-Sechser. Den Schwung nahm die Mannschaft in das Spiel gegen Ilmenau gleich mit und gewann verdientermaßen mit 3:1 das letzte Heimspiel der Saison. Drei Mal muss man nun noch auswärts in Jena, Gera und Eisenach antreten.

Vielleicht gibt es in der kommenden Saison ja sogar ein Derby mit dem VC Schloß Apolda. Die Glockenstädter verloren gegen Erfurt electronic zwar mit 2:3, siegte aber gegen Schluss Pößneck klar mit 3:0. Damit brauchen die Apoldaer in den letzten beiden Spielen nur noch einen Sieg, um sich den Staffelsieg und den möglichen Aufstieg zu erspielen. Gegen die Erfurter lieferte man sich ein echtes Spitzenspiel und führte zwischenzeitlich sogar mit 2:1 in den Sätzen. Die Durchgänge vier und fünf waren dann nichts für schwache Nerven. Mit 17:15 hatten die Landeshauptstädter am Ende das Glück auf ihrer Seite. Am 3:0 gegen Pößneck gab es danach nie Zweifel. Am 17. März beenden die Apoldaer dann ihre Saison mit zwei Auswärtsspielen gegen Gebesee und Ebeleben. Schon davor könnte man Meister sein.

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