Westring Gotha: Mit Alten Herren in die Zwischenrunde

Friedrichroda.  Auf Routiniers und Reservisten setzte der Kreisoberligist bei der Vorrunde der Futsal-Kreismeisterschaft - und kam weiter.

In heimischer Halle holten sich die Reinhardsbrunner (re.  Enis Bajrami) den Gruppensieg. Eintracht Gotha (li. Hans Kracht) schied in der Vorrunde  aus.

In heimischer Halle holten sich die Reinhardsbrunner (re. Enis Bajrami) den Gruppensieg. Eintracht Gotha (li. Hans Kracht) schied in der Vorrunde aus.

Foto: Mike El Antaki

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Wer behauptet, im Futsal würden zu wenig Tore fallen, der wurde bei den Westthüringer Vorrundenturnieren der Männer eines Besseren belehrt. Allen voran durch die SG Gumpoldia Gumpelstadt. Der Kreismeister der vergangenen beiden Jahre zeigte einmal mehr seine Qualitäten auf dem Hallenboden und beförderte beim souveränen Gruppensieg in Tiefenort in fünf Partien je zehn Spielminuten die kleine Kugel 26 mal ins Handballgehäuse. Insgesamt klingelte es in den fünf Vorrundengruppen am Wochenende 245 mal, was einem Durchschnitt von drei Treffern pro Spiel entspricht.

Aus dem Quartett der Kreisoberligisten (mehr aus Westthüringens Oberhaus haben nicht gemeldet) blieb Drei Gleichen Mühlberg schon auf der Strecke. Einen Tag nach dem Auftritt beim hochkarätig besetzten Sonnenland-Cup in Sömmerda reichte es für die Böttner-Truppe beim Turnier in Goldbach nur für Rang drei. Zwar konnte Gruppensieger Wechmar durch Stefan Müllers Treffer bezwungen werden, doch die Niederlagen gegen Emleben (0:3) und Ohrdrufs Dritte (0:1) besiegelten das Aus. Keine Blöße gab sich Kreisoberliga-Herbstmeister Mosbacher SV, der in Treffurt ungeschlagen siegte.

In Friedrichroda ging der Gruppensieg an die einheimischen Reinhardsbrunner, aus deren Reihen einmal mehr Christian Frank mit seinem Torinstinkt herausstach. Beim klaren 5:0 über Eintracht Gotha schnürte er einen Hattrick. Von der Papierform standesgemäß kam auch Westring Gotha weiter. Bei genauerer Betrachtung verdient Platz zwei höchsten Respekt, stand in der Körnberghalle doch quasi eine Alt-Herren-Auswahl, ergänzt mit Akteuren der Reserve auf dem Parkett. Die Oldies (Hassenstein, Anschütz und Co) hatten zuvor an selber Stelle erfolgreich die Vorrunde bei den Senioren Ü35 gemeistert. Man darf gespannt sein, mit welcher Besetzung Westring die Zwischenrunde in Angriff nimmt, die in zwei Wochen auf dem Plan steht.

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