Zwei Titel, aber auch etliche Sorgenfalten bei Post Mühlhausen

Mühlhausen.  Erfreuliche Ergebnisse erreichten die Tischtennis-Talente des Post SV Mühlhausen beim Ranglistenturnier in Bad Blankenburg.

Während Lilian Nicodemus (rechts) sich souverän den Sieg beim Ranglistenturnier in bad Blankenburg holt, muss Denise Husung (links) absagen.

Während Lilian Nicodemus (rechts) sich souverän den Sieg beim Ranglistenturnier in bad Blankenburg holt, muss Denise Husung (links) absagen.

Foto: Henning Most

Die Tischtennistalente des Post SV Mühlhausen haben bei der Rangliste in Bad Blankenburg überzeugt - auch wenn einige Akteure absagen mussten. So musste mit Denise Husung eine der Top-Favoritinnen in den weiblichen Altersklassen (AK) 15 und 18 frühzeitig absagen. Für Post-Neuzugang Merle Langner kam die Entscheidung zum Startverzicht kurzfristiger – sie betreute dafür ihre neuen Teamkameradinnen.

So stand der erste Tag an der Thüringer Porzellanstraße im Zeichen der Mühlhäuser Mädchen: Lena-Marie Starkloff, zweiter Oberliga-Neuzugang am Kristanplatz, feierte in der AK 15 einen nahezu perfekten Einstand, gönnte ihren Konkurrentinnen im Turnierverlauf nur zwei Satzgewinne und sicherte sich überlegen den Sieg. Heidi Hildebrand wurde gute Dritte, Kira Petrowsky Siebte.

Ordentliche Leistungen, aber nicht unbedingt vom Glück verfolgt

In der U18 griffen mit Fabian Günzel, Vincent Kazuch und Luc Röttig ein. Fabian, Sohn des einstigen Mühlhäuser Regionalliga-Akteurs Michael Günzel, zeigte ordentliche Leistungen, war allerdings nicht unbedingt vom Glück verfolgt.

Sowohl gegen den späteren Sieger, Robert Haufe vom TTV Hydro Nordhausen als auch gegen Alexander Mrowka (SV Schott Jena) und gegen Teamkollege Röttig, der Vierter wurde, hieß es 2:3. So war der Bronzerang aufgrund der etwas besseren Satzdifferenz – Günzel und Röttig hatten in der Endrunde jeweils eine 4:3-Bilanz – nicht verwunderlich. Vincent Kazuch schloss auf Platz sieben ab.

Für die eigentliche Überraschung sorgte Heidi Hildebrand

Den zweiten Titel für die Mühlhäuser Equipe fuhr bei den U18-Mädchen Lilian Nicodemus ein – 8:0-Spiele bei 24:1-Sätzen sprechen eine deutliche Sprache. Für die eigentliche Überraschung sorgte Heidi Hildebrand mit dem furiosen dritten Platz.

Am Vortag noch das Maß aller Dinge, wurde auch Lena-Marie Starkloff von einer Verletzung ausgebremst. Obwohl sie das Turnier nicht ordentlich beenden konnte, stand Rang fünf zu Buche. Nicht zu verstecken brauchte sich auch Kira Petrowsky, die am Ende Achte geworden war.

„Ich freue mich über die guten Resultate. Sie sind der Lohn des intensiven Trainings der letzten Wochen. Ein paar Sorgenfalten bereiten mir aber die Verletzungsprobleme bei einigen unserer Mädels. Wir hoffen, dass sie rasch wieder auf dem Posten sind, denn am 26. September beginnt für uns die Saison in der Damen-Oberliga“, resümierte Post-Cheftrainer Erik Schreyer.