Straßenbau im Jonastal dauert länger

Gossel (Ilmkreis). Eine Woche Bauverzögerung auf dem Abschnitt zwischen Ortslage Crawinkel und Abzweig Gossel.

Zwischen Crawinkel und Gossel im Jonastal wird noch gebaut. Erst in einer Woche soll die Straße fertig und wieder befahrbar sein. Foto: Frank Buhlemann

Zwischen Crawinkel und Gossel im Jonastal wird noch gebaut. Erst in einer Woche soll die Straße fertig und wieder befahrbar sein. Foto: Frank Buhlemann

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Seit Freitag sollte die Straße zwischen Crawinkel und Gossel im Jonastal wieder frei befahrbar sein. Aber das Straßenbauamt Mittelthüringen kann den Termin offenbar nicht halten. Befahrbar ist bislang nur das Stück zwischen Arnstadt und dem Abzweig nach Gossel, in beiden Richtungen.

Hinter dem Abzweig nach Gossel waren die Arbeiter noch mit dem Straßenbau beschäftigt. Wie es vor Ort auf der Baustelle hieß, wird der Herstellen der Fahrbahn an dieser Stelle wohl noch eine Woche länger als geplant dauern. Denn selbst wenn der neue Straßenbelag fertig wird, die seitliche Befestigungen, die Bankette, fehlen noch. Ohne diese kann die Straße nicht freigegeben werden.

Der vierte und letzte Bauabschnitt im Jonastal, der sich vom Abzweig Bundesstraße 88 in Crawinkel bis nach Gossel erstreckt, sollte eigentlich nur eine Woche Bauzeit, laut Planung des Straßenbauamtes, dauern. Dies reicht nun aber nicht aus.

Auch auf dem bereits freigegebenen Straßenstück der L 1046 zwischen Arnstadt und Abzweig Gossel fehlen teils noch Fahrbahnmarkierungen an den Rändern. In einigen Kurven sind die frischen Bankette bereits von Lastwagen wieder zerfahren worden. Tiefe Reifenabdrücke sind in den Randstreifen zu sehen. Die Laster sind meist Baustellenfahrzeuge, die Bitumen für die Straße anliefern. Der Schotter der Bankette ist in Kurven auf die Straße geschleudert und ist dort vor allem eine Gefahr für Zweiräder.

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