Thüringer Busunternehmer sauer wegen Klimapaket

Gera.  Der Verband Mitteldeutscher Omnibusunternehmen beklagt, dass der Bus gegenüber der Schiene klar benachteiligt wird.

Mario König (l.) ist Chef der Salza-Tours König OHG in Bad Langensalza und Vorsitzender des Verbandes Mitteldeutscher Omnibusunternehmer (MDO). Tilman Wagenknecht (r.) ist Geschäftsführer des Verbandes.

Mario König (l.) ist Chef der Salza-Tours König OHG in Bad Langensalza und Vorsitzender des Verbandes Mitteldeutscher Omnibusunternehmer (MDO). Tilman Wagenknecht (r.) ist Geschäftsführer des Verbandes.

Foto: Florian Girwert

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Der Verband Mitteldeutscher Omnibusunternehmen (MDO) mit etwa 40 Mitgliedsunternehmen aus Thüringen sieht sich beim Klimaschutzpaket der Bundesregierung bisher weitgehend außen vor: „Die Ungerechtigkeit der letzten Anpassung der Regionalisierungsmittel wird fortgesetzt und verstärkt“, sagt MDO-Geschäftsführer Tilman Wagenknecht. Thüringen erwartet durch das Klimapaket etwas mehr Geld vom Bund – bisher sind es etwa 330 Millionen Euro pro Jahr. Sie sind dafür gedacht, öffentlichen Nahverkehr auf Straße und Schiene zu fördern. Allein für die Anschaffung neuer Busse veranschlagt der Verband in Thüringen bis zum Jahr 2030 aber etwa eine Milliarde Euro. Schwer zu erwirtschaften, wenn die Einnahmen aus dem Fahrkartenverkauf je nach Region zwischen einem Drittel und der Hälfte der Kosten decken und die öffentliche Hand nicht mehr fördert.

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