Zweite Runde im Technologie-Wettbewerb

Erfurt.  Bis zum 13. Januar 2020 können sich Unternehmen aus Thüringen um den Preis im Wettbewerb „Getstarted2gether“ bewerben.

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee übergibt in der  fzmb GmbH in Bad Langensalza Förderbescheide im Rahmen des Wettbewerbs „Getstarted2gether“

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee übergibt in der  fzmb GmbH in Bad Langensalza Förderbescheide im Rahmen des Wettbewerbs „Getstarted2gether“

Foto: Foto: Klaus Wuggazer

Bereits zum zweiten Mal hat der Forschungs- und Technologieverbund Thüringen zum Wettbewerb „Getstarted2gether“ aufgerufen.

Hier können sich Start-ups mit ihren Projekten um die sechsmonatige Nutzung von Laboren, Technik und Geräten in den wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen des Landes einschließlich kompetenter Unterstützung durch die Wissenschaftler bewerben.

Kosten übernimmt das Wirtschaftsministerium

Diese bieten ihre Hilfe dabei an, Produkte und Verfahren der Firmengründer weiterzuentwickeln und bis zur Marktreife zu führen. Die Kosten dafür übernimmt das Thüringer Wissenschaftsministerium. Bei der ersten Auflage des Wettstreits in diesem Jahr erhielten sechs Gründungsprojekte eine derartige Unterstützung.

„Der Wettbewerb leistet einen wichtigen Beitrag für ein innovations- und technologieorientiertes Gründungsumfeld, wie wir es in Thüringen schaffen wollen“, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Man wolle auf diese Weise den Weg von der Forschung zum marktfähigen Erzeugnis verkürzen.

Bewerbungen sind bis zum 13. Januar 2020 möglich

„Letztendlich wird der Faktor Zeit bei der Umsetzung von Gründungsvorhaben zunehmend an Bedeutung gewinnen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Thüringer Forschungsverbundes Peter Miethe. Er ist überzeugt, dass die moderne technische Infrastruktur in den wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen des Landes gepaart mit dem Wissen der Experten ausgewählte Gründungsvorhaben voranbringen wird.

Dazu habe man einen „Speed-Wettbewerb“ ins Leben gerufen, der vom Aufruf über die Bewertung der Projekte bis zum Pitch noch nicht einmal sechs Wochen in Anspruch nehme. „Diese Herangehensweise spiegelt sich auch in den einzureichenden notwendigen Antragsunterlagen von lediglich sechs Seiten wider“, sagte Miethe.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 13. Januar 2020. Bis dahin können Start-ups und Gründungsprojekte ihre Bewerbung elektronisch per E-Mail unter der Adresse getstarted2gether@ftvt.de einreichen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum Bewerbungsverfahren finden Interessierte im Internet unter www.ftvt.de

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