Sanierungskonzept für den Schulsportplatz in Ranis

Ranis  Begehung mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Weiler und Verantwortlichen aus dem Schleizer Landratsamt offenbart ein „trauriges Bild“

Albert Weiler (3. von rechts) lässt sich auf dem Gelände des trostlosen Schulsportplatzes in Ranis Lösungsmöglichkeiten für die aktuelle Misere erläutern.

Albert Weiler (3. von rechts) lässt sich auf dem Gelände des trostlosen Schulsportplatzes in Ranis Lösungsmöglichkeiten für die aktuelle Misere erläutern.

Foto: Robert Weiß

Zu Besuch in Ranis nahm der CDU-Bundestags­abgeordnete Albert Weiler am vergangenen Dienstag an einer Begehung auf dem Gelände der Regel­schule in der Burgstadt teil, um sich „ein Bild des stark sanierungsbedürftigen Sportplatzes“ zu machen, wie sein Pößnecker Büro berichtete.

„Die Situation vor Ort muss lieber gestern als morgen geändert werden“, erklärte Weiler in einer Pressemitteilung. „Es muss sichergestellt werden, dass die Schüler frei von Gefahren ­Sportunterricht machen können. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. In meiner Heimatgemeinde Milda unterstützt der Bauhof die Schule wo es nur geht. Ich musste ­erfahren, dass das in Ranis leider nicht der Fall ist und selbst Kleinigkeiten in Rechnung gestellt werden. Nichtsdestotrotz werden wir jetzt gemeinsam mit dem Landratsamt und der Schulleitung die Sanierung des Sportplatzes anpacken“, erklärte Weiler.

Mit diesem Besuch löste er ­offenbar ein Versprechen ein. „Bereits zu Beginn des Jahres sind die Schulleiterin Frau Lindig und Lehrerin Frau Baderschneider bei einem Besuch der Regelschule Ranis im Bundestag auf Herrn Weiler zugegangen“, heißt es aus seinem Büro. „Sie beklagten den katastrophalen Zustand des gemeinsam genutzten Sportplatzes der Regel- und Grundschule Ranis. Als Sportlehrerin tut es Frau Baderschneider im Herzen weh, wenn sie sieht, unter welchen Umständen die Schüler Sport treiben müssen. Ihre größte Sorge sei, dass die Sicherheit der Schüler nicht mehr garantiert werden könne.“

Vor Ort habe sich „ein trauriges Bild“ offenbart. Die 100-Meter-Bahn sei zu kurz, so dass die Schüler nicht wirklich auslaufen könnten. Vom angrenzenden Hang laufe Wasser runter. Schulhausmeister Mario Hendel habe berichtet, dass er den Großteil seiner Arbeitszeit damit verbringe, Unkraut auf der Bahn zu vernichten. Auch die Weitsprunggrube sei zu kurz.

Als Teilnehmer an der Begehung werden noch der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Herrgott sowie aus dem Schleizer Landratsamt als eigentlich verantwortliche Schulbehörde Jens Heynisch, Dietmar Haase und Simone Bargel genannt. Marcus Pavel sei als Vertreter des Stadtrates und des Sportvereines TSV 1860 Ranis dabei gewesen. Das Landratsamt habe nun ein Konzept erarbeitet, dass dem „vordringlichen Sanierungsbedarf“ vor Ort Rechnung trage. Das Konzept soll noch in dieser Woche beim Bundesprogramm für Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur eingereicht werden.

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