Karola Wille hat die besten Chef-Chancen beim MDR

Erfurt. Nahezu täglich gibt es neue Wasserstandsmeldungen zum Mitteldeutschen Rundfunk und dessen Chefsessel. Nachdem der MDR-Verwaltungsrat sich am Montag auf zwei bis drei Kandidaten geeinigt hatte, die Nachfolger von Intendant Udo Reiter werden könnten (TA berichtete), wird emsig spekuliert.

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Erfurt. Nahezu täglich gibt es neue Wasserstandsmeldungen zum Mitteldeutschen Rundfunk und dessen Chefsessel. Nachdem der MDR-Verwaltungsrat sich am Montag auf "zwei bis drei Kandidaten" geeinigt hatte, die Nachfolger von Intendant Udo Reiter werden könnten (TA berichtete), wird emsig spekuliert.

Deutschlandradio spricht von "offenbar drei Kandidaten" und meint damit MDR-Justitiarin Karola Wille, LVZ-Chefredakteur Bernd Hilder sowie Helfried Spitra. Der Vizefernsehdirektor des WDR ist neu in dieser Reiter-Erberunde, aber durchaus vertraut mit dem MDR, wo er einst arbeitete.

Laut Mitteldeutscher Zeitung sollen "offenbar" MDR-Hörfunkdirektor Johann Michael Möller und Thüringens Landesfunkhauschef Werner Dieste aussortiert sein. Hingegen mutmaßt der "Tagesspiegel", es sei noch unsicher, ob Dieste als dritter Kandidat eine Einladung bekommen solle.

Und wenn dann die Gremien, liest man weiter, zu keiner Zweidrittelmehrheit für einen der Vorgeschlagenen kämen, dann könnte das in einer zweiten Runde beispielsweise Möller wieder ins Rennen bringen.

So weit, so unklar.

In einem Punkt allerdings sind sich die Kommentatoren des Geschehens, auch der Autor dieser Zeilen, einig: Die deutlich besten Chancen, an die Spitze des MDR zu gelangen, hat Reiters geschätzte Stellvertreterin Karola Wille.

Doch auch hier gilt: nach gegenwärtigem Stand der Dinge. Es bleibt also spannend.

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