Coronafall in Triptis: „Wir müssen uns auf einen dramatischen Ausbruch vorbereiten“

Schleiz.  In einer Seniorenresidenz in Triptis gibt es mittlerweile drei bestätigte Coronafälle bei Mitarbeitern. Derzeit bereitet man sich auf einen größeren Ausbruch vor.

In der Awo-Seniorenresidenz in Triptis wurden mittlerweile drei Mitarbeiterinnen positiv getestet.

In der Awo-Seniorenresidenz in Triptis wurden mittlerweile drei Mitarbeiterinnen positiv getestet.

Foto: Martin Schöne

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Die Situation rund um die Seniorenresidenz der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Triptis war das bestimmende Thema einer Sitzung des Pandemiestabs im Landratsamt des Saale-Orla-Kreises am Donnerstagnachmittag. Dabei informierte Dr. Torsten Bossert, dass es inzwischen drei bestätigte Infektionen bei Pflegekräften der Einrichtung gibt. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Alle drei ließen sich bereits vor den am Mittwoch durchgeführten Tests in dem Seniorenheim auf SARS-CoV2 überprüfen, informierte das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises am Donnerstag. Die nach Bekanntwerden der ersten Infektion einer Mitarbeiterin durchgeführten Proben seien am Mittwochnachmittag ins Labor nach Bad Langensalza gebracht worden.

„Die Testergebnisse liegen noch nicht vor, aber wir müssen uns auf einen dramatischen Ausbruch vorbereiten“, sagte Dr. Torsten Bossert. Die Rettungsleitstelle in Saalfeld sei bereits am Mittwoch informiert worden, dass in Triptis ein größerer Corona-Ausbruch droht.

Ausdrücklich lobte der Mediziner, der in engem Austausch mit der Leitung der Awo im Saale-Orla-Kreis steht, das Krisenmanagement des Wohlfahrtsverbands, der sehr umsichtig reagiert habe. Krankheitssymptome wurden bislang nur in einer der drei abgetrennten Wohngruppen festgestellt.

Ob sich das Virus dennoch in der gesamten Einrichtung ausbreiten konnte, bleibe abzuwarten. Die positiv getesteten Pflegekräfte der Seniorenresidenz dürfen vorerst nicht weiterarbeiten.

Für Rückfragen zum Thema Corona bleiben die Telefone der Bürgerhotline im Landratsamt in Schleiz – Telefon (03663) 488 888 – jeweils von Montag bis Freitag von 8 bis 18 sowie Sonnabend und Sonntag von 9 bis 13 Uhr erreichbar. Schriftliche Anfragen können via E-Mail an buergerhotline@lrasok.thueringen.de gestellt werden.

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