Es ist allerhand los in den Jugendeinrichtungen in Leinefelde-Worbis

Leinefelde-Worbis.  Der Ohmbergtreff in Worbis und das Jugendzentrum in Leinefelde blicken auf viel Spaß zurück und planen fleißig für die Zukunft.

Kicker und Billard sind im Ohmbergtreff in Worbis sehr beliebt. Doch auch Karten- und Brettspiele sind dort noch nicht aus der Mode gekommen. Es gibt jedenfalls für jeden etwas zum Zeitvertreib.

Kicker und Billard sind im Ohmbergtreff in Worbis sehr beliebt. Doch auch Karten- und Brettspiele sind dort noch nicht aus der Mode gekommen. Es gibt jedenfalls für jeden etwas zum Zeitvertreib.

Foto: Natalie Hünger

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Was tun, wenn es regnet und einem die Decke auf den Kopf fällt? Oder wenn man einfach nicht mehr zu Hause sitzen will, etwas mit Gleichaltrigen unternehmen möchte? Die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in Leinefelde-Worbis schaffen in solchen Situationen Abhilfe und stehen offen für Jugendliche aus dem Stadtgebiet. Nun halten beide Häuser Rückschau auf das vergangene Jahr.

Aus dem Ohmbergtreff in Worbis heißt es, dass Brett- und Kartenspiele keinesfalls aus der Mode seien. Nur müssten sie sich eben mit Billard, Kicker und Tischtennis sowie der neuen Switch-Konsole die Aufmerksamkeit der Kinder und Jugendlichen teilen. So wurden oftmals Spielenachmittage und kleine Turniere veranstaltet. Und im Sommer ging es auch mal ins Kino nach Göttingen oder ins Schwimmbad nach Leinefelde. Oder alle genossen das Wetter im Garten und auf der Terrasse der Einrichtung, beim Grillen und beim Lagerfeuerabend.

Im Leinefelder Kinder- und Jugendzentrum entstand im September in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz ein Highlight, bei dem Jugendliche der 8. und 9. Jahrgangsstufen gleich drei Ausstellungen in den Räumlichkeiten eine Woche lang besuchen konnten, berichtet Thomas Kavan, Mitarbeitender des Jugendtreffs. Dazu zählte die Ausstellung „Zero – wenn Schwanger dann zero“ mit zahlreichen Exponaten zum Thema Schwangerschaft und Alkoholkonsum, die Wanderausstellung „Mut schöpfen – gegen häusliche Gewalt“, die mit ihren Bildern auf das Ausmaß von häuslicher Gewalt aufmerksam machte, und die Ausstellung der aus Ton geschaffenen Schmetterlinge der Grundschule Johann Carl Fuhlrott zum Gedenken an Holocaust-Opfer.

Jugendzentrum Leinefelde neu gestrichen

Das Jugendzentrum selbst kam 2019 in die Kur. Die Mauern des Außengeländes bekamen einen neuen Anstrich. „Dieses Jahr soll im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben ein Graffiti-Projekt stattfinden“, erklärte Mitarbeiterin Michelle Dreiling. Auch innen bekam das Haus einen neuen Anstrich, die Besucher verewigten sich mit bunten Handabdrücken. Für mehr Gemütlichkeit sorgt nun die mit Jugendlichen gebaute Chill-Ecke, die mit Matratzen und Kissen zum Quatschen und Musikhören einlädt.

Der Höhepunkt des Jahres war das gemeinsame Sommerfest der Einrichtungen. Eine Hüpfburg wurde genauso in Beschlag genommen wie das Kinderschminken. Der Leinefelder Ju-Jutsu-Verein hatte eine Vorführung vorbereitet, und die Band Bahama Mamas unterhielt die Gäste. Aus den Kreisen der Jugendlichen selbst entstand eine Tanzgruppe, die regelmäßig im Jugendzentrum übt. Seit Oktober wird sie von zwei Schülerinnen betreut. „Seitdem ist sie auf durchschnittlich zehn Mädchen gewachsen, die drei bis fünf Mal im Monat trainieren“, berichtete die Ehrenamtliche Josephine Tschernew. Auch zur Weihnachtsfeier führte die Tanzgruppe eine Darbietung auf. „Die Mädchen waren sehr engagiert und freuen sich über weitere Auftritte im neuen Jahr“, ergänzt ihre Freundin und Ehrenamtliche Lea Volkmer. In der Adventszeit luden die Häuser jeweils zum gemütlichen Nachmittag bei Plätzchen und Punsch ein, um das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen.

Auch externe Partner nutzten wieder die Räume des Jugendzentrums. So zum Beispiel der Leinefelder und der Breitenworbiser Schachverein, der Mädchentreff des Diakonischen Werkes und der Leinefelder Ju-Jutsu-Verein. Außerdem waren die örtlichen Schulen oft für Projekttage und Aufführungen im Haus. Das Team des Kinder- und Jugendzentrums freut sich auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.

Jugendliche gestalten das Angebot mit

Für das Jahr 2020 sind schon einige Aktionen und Angebote geplant. In Worbis wird der Dartverein mit seinem Trainings- und Spielbetrieb weiterhin im Jugendhaus bleiben. Auch wird die Einrichtung eng mit den Worbiser Schulen zusammenarbeiten – verschiedene Präventions-Projekttage sind geplant.

Die inhaltliche Gestaltung des monatlich wechselnden Freizeit-Angebotes im Ohmbergtreff wird sich wieder an den Interessen und Wünschen der Kinder und Jugendlichen ausrichten. Sie können ihre Ideen und Vorlieben einbringen und so das Angebot mitgestalten. Es wird wieder gemeinsam gekocht, gebacken, gebastelt, gespielt und Ausflüge unternommen. Welche Angebote wann stattfinden, finden Interessierte auf der Facebook-Seite des Jugendhauses, auf der Internetseite der Stadt Leinefelde-Worbis oder auf den Aushängen in den Schulen und im Ohmbergtreff.

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