Bleicheröder Fußballer spielen bald unter Flutlicht

Bleicherode.  Die Arbeiten an der Anlage sind fast beendet. Nun wird auch das Vereinsheim in Angriff genommen.

Vereinsvorsitzender Jörg Basse (links) bespricht mit den Sportplatzmitarbeitern Andreas Schwanke und Gabi Kohlhase die nächsten Arbeitsschritte.

Vereinsvorsitzender Jörg Basse (links) bespricht mit den Sportplatzmitarbeitern Andreas Schwanke und Gabi Kohlhase die nächsten Arbeitsschritte.

Foto: Doreen Hotzan

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Es fehlen nur noch wenige Handgriffe. Dann sind die Arbeiten an der neuen Flutlichtanlage auf dem Vereinsgelände des Sportvereins (SV) Glückauf Bleicherode abgeschlossen. „Es muss nur noch ein Anschluss gebaut und eine Zählersäule errichtet werden“, erläutert Vereinsvorsitzender Jörg Basse. Er rechnet damit, dass die Restarbeiten nächste Woche zum Abschluss gebracht werden. Dann stünde einer Inbetriebnahme des Platzes zum kurz bevorstehenden Spielbetriebsauftakt nichts mehr im Wege. Derzeit kicken beim SV Glückauf Bleicherode 167 Fußballer. Um denen noch einen zweiten beleuchteten Platz bieten zu können, wurde entschieden, die Flutlichtanlage zu bauen. „Im Dezember vergangenen Jahres begannen die Arbeiten. Die Gräben wurden ausgeschachtet, Kabel verlegt – alles in Eigenleistung“, berichtet der Vereinsvorsitzende nicht ohne Stolz. Nur das Aufstellen der Masten habe der Verein der TEN Thüringer Energienetze und den Nordhäuser Stadtwerken überlassen. Rund 37.000 Euro hat die Anlage insgesamt gekostet. Fördermittel gab es dafür laut Jörg Basse nicht. „Dafür haben uns viele Sponsoren unterstützt, so dass wir das Vorhaben umsetzen konnten“, sagt er. Nicht unerwähnt lassen möchte Jörg Basse zudem die Tatsache, dass Landrat Matthias Jendricke (SPD) dabei half, das Geld zusammenzubekommen.

Fördermittel flossen zudem für ein weiteres Bauprojekt auf dem Vereinsgelände. „Wir bekommen 23.000 Euro für die Sanierung der Sanitäranlagen und den Umbau des Büros im Vereinsheim aus dem Leader-Förderprogramm“, sagt der Vereinschef. Die Gesamtkosten für das Vorhaben belaufen sich auf etwa 30.000 Euro. Die Arbeiten sind bereits in Gange. So haben die Sportplatzmitarbeiter Gabi Kohlhase und Andreas Schwanke Anfang Januar damit begonnen, im Sanitärbereich alles herauszureißen, was nicht mehr benötigt wird. Und auch im Büro haben sie Hand angelegt, das künftig von innen und außen erreichbar sein soll. Im Sanitärbereich übernehmen nun Klempner und Trockenbauer den Rest. Neben neuen Toiletten und einem neuen Fußboden werden dort auch die Türen erneuert, blickt Jörg Basse voraus. Ende Januar soll alles fertig sein.

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