„Die fröhliche Bande wird uns fehlen“

Wersdorf.  Ab Montag werden die Mädchen und Jungen vom Pfiffelbacher Igelbau ihren sanierten Kindergarten wieder bewohnen

Zum Abschieds gab es am Mittwoch in Wersdorf für die Kinder Pommes frites und Würstchen. Die wiederum hatten als Geschenk für Anke und Michael Hüttig ein Bild von ihrer Gruppe als schöne Erinnerung aufgenommen.

Zum Abschieds gab es am Mittwoch in Wersdorf für die Kinder Pommes frites und Würstchen. Die wiederum hatten als Geschenk für Anke und Michael Hüttig ein Bild von ihrer Gruppe als schöne Erinnerung aufgenommen.

Foto: Sascha Margon

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Mit einem Mittagessen, das ganz im Sinne von kleinen Leckermäulchen ausgefallen ist, verabschiedete sich gestern das Wirts-Ehepaar Anke und Michael Hüttig in Wersdorf von ihren Untermietern. Denn eine Etage über dem Gastraum, wo es am Mittwoch zu Pommes frites, Igelwürstchen auch rote Brause gab, waren wegen der Sanierungsarbeiten im Kindergarten Igelbau in Pfiffelbach rund zwei Dutzend Kinder in den letzten acht Monaten untergebracht. Weitere 37 Mädchen und Jungen verbrachten diese Zeit mit ihren Erzieherinnen wohlbehütet im Dorfgemeinschaftshaus in Niederreißen.

Der Abschied fällt dabei nicht nur den Jüngsten schwer, sondern auch dem ein oder anderen Wersdorfer selbst. So bedauert eine Anwohnerin: „Jetzt wird es wieder ruhig werden, wenn die fröhliche Bande weg ist“. Die Zeit im Ausweichquartier haben die Mädchen und Jungen ganz offensichtlich genossen. Quasi wie ein Urlaub wäre es gewesen, kommentiert einer der Stöpsel den Aufenthalt auf Zeit. Vor allem der durch die Familie Lommatzsch zur freien Verfügung gestellten Schrebergarten am Ortsrand, war für die Kinder ein wahres Paradis. Ebenso wie der Gemeindespielplatz direkt vor der Tür der Gaststätte.

Parallel wurde seit Dezember letzten Jahres im sanierten Igelbau schon fleißig geräumt und geputzt, um alles für den Umzug am morgigen Freitag vorzubereiten. Kräftige Unterstützung erhielten Leiterin Uta Hüttig und ihre Kolleginnen dabei von den Gemeindearbeitern der Ilmtal-Weinstraße und im Besonderen von Holger Vetter und Jens Holzhäuser. Die beiden und ihre Kollegen vom Betriebshof werden auch am Freitag beim Transport der restlichen Möbel, Tische, Stühle, Spielzeug und Betten wieder helfen. Noch am Mittwochabend verbrachten die Erzieherinnen abermals Zeit im Igelbau, um letzte Hand anzulegen, damit ab kommenden Montag alles seinen alten Platz hat. Ein großen Dank richtet Leiterin Uta Hüttig gestern auch an die Eltern, die alles ermöglichten, damit einige Kinder am Freitag zum Umzug zu Hause betreut werden.

In Niederreißen wollen sich die Kindergartenkinder noch in diesem Jahr mit einem Dankeschön bei der Gemeinde revanchieren. So wollen sie sich beim Dorfjubiläum im Sommer mit einem eigenen Beitrag für die tolle Gastfreundschaft erkenntlich zeigen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.