Kleinromstedter Feuerwehrmänner blicken zurück und nach vorne

Kleinromstedt.  Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Kleinromstedt. Treffen in diesem Jahr erstmalig als Teil der Landgemeinde-Wehr.

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Kleinromstedt.

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Kleinromstedt.

Foto: FFW Kleinromstedt

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Mit dem Rückblick auf ein schmerzhaftes Erlebnis im vergangenen Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr (FFW) in Kleinromstedt am Freitagabend ihre Jahreshauptversammlung begonnen. Durch die Eingliederung der Saaleplatte in die Landgemeinde Stadt Bad Sulza hat sich außerdem die Organisationsstruktur leicht geändert.

Zu Beginn des Treffens bildete eine Schweigeminute für den 2019 verstorbenen Kameraden Friedhelm Apel und der Rückblick auf seine Trauerfeier. So schwer dieser Verlust für die Truppe um Wehrleiter Georg Vent auch wiegt, durfte sich die Truppe 2019 auch über die Aufnahme drei neuer Kameraden freuen. Diese zählt aktuell 28 Aktive, darunter sind drei Frauen.

Zahlenmäßig gut aufgestellt ist die Nachwuchstruppe unter Jugendwart René Winter. Unter den 24 Mitgliedern sind sieben Mädchen, elf der Kinder befinden sich in der Altersklasse 6 bis 9. Die Feuerwehrjugend scheint auch außerhalb der Wehr auf große Sympathien zu stoßen, so sei das Jahresergebnis durch Kassenwart Sebastian Baumann nicht zuletzt dadurch sehr positiv, als dass es viele großzügige Spenden zugunsten der Floriansjüngsten gegeben habe.

Mit nur einem Einsatz sei 2019 das einsatzärmste seit langem gewesen. Dennoch habe Beschaffung und Einbau des Digitalfunks für Herausforderungen gesorgt. Unzählige ehrenamtliche Stunden brachten die Kameraden jedoch auch bei den insgesamt 25 absolvierten Ausbildungen auf sowie als Brandwachen oder als Begleitung bei kulturellen Veranstaltungen. Landgemeinde-Bürgermeister Dirk Schütze sowie Stadtbrandmeister Falko Herrmann dankten den Kameraden für ihre Dienste zum Gemeinwohl.

2020 seien bereits weitere Ausbildungen der Kameraden geplant sowie die angepasste Organisation und Integration aller Landgemeinde-Wehren zu einer Truppe.

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