Turnhalle Lessingstraße: Wiedereröffnung für 2020 geplant

Apolda.  Nächste Woche beginnen die Arbeiten im Inneren. Kreis Weimarer Land investiert rund eine Million Euro in die Sanierung

Das Dach und die hintere Fassade wurden bereits grundhaft saniert. Nächste Woche sollen die Arbeiten im Inneren beginnen.

Das Dach und die hintere Fassade wurden bereits grundhaft saniert. Nächste Woche sollen die Arbeiten im Inneren beginnen.

Foto: Sascha Margon

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Seit April 2018 müssen die Apoldaer Freizeitsportler und Vereinen nun schon auf die Turnhalle in der Lessingstraße als Sportstätte verzichten. Verkürzte Trainingseinheiten und ein abgespecktes Platzangebot in den übrigen Hallen der Kreisstadt sind seither an der Tagesordnung. Ein schmerzlicher Verlust für die Sportler, geht es beispielsweise um begehrte Trainingszeiten oder um Spielbedingungen, die anderswo etwa für den Badmintonsport eher suboptimal sind.

Dank des Kreistags, der sich für den Erhalt und eine Sanierung der Halle ausgesprochen hat, konnte Mitte des vergangenen Jahres mit der Sanierung des Gebäudes begonnen werden. Knapp eine Million Euro für Bau- und Planungsleistungen fließen nun in die Ertüchtigung der Halle. Mittlerweile ist für die Arbeiten sogar ein Ende abzusehen, wenn alles nach den Plänen des zuständigen Bauamtes im Landratsamt läuft.

So konnte bis Jahresende die Sanierung der Dachaußenhaut abgeschlossen werden. Diese wurde grundhaft abgedichtet, gedämmt und mit zwei Lagen Dachpappe ertüchtigt. Allein die Blitzableiter müssen nun noch montiert werden. Ein neues Gesicht hat bereits die hintere Fassade erhalten. Hier prangt nun eine neue Fensterfront, die durch Aufmauerung der Außenwand kleiner ausfällt als vorher und die mit einem Rauch-Wärmeabzug ausgestattet ist. Bereits in der kommenden Woche sollen die Arbeiten an der Innenseite der VT-Falten-Decke beginnen. Dieser wurden nach mehreren Gutachten und Bauuntersuchungen eine grundsätzliche Sanierfähigkeit bescheinigt. Im Zuge dieser Arbeiten werden nun an der Betonkonstruktion Risse beseitigt und Fehlstellen ausgebessert, heißt es auf Nachfrage aus dem Bauamt. Sind alle Arbeiten in der Halle erledigt, erhält die Decke eine moderne Stoffbespannung. Diese soll künftig für eine indirekte Beleuchtung in der Halle sorgen – Dank entsprechend ausgerichteter Wandstrahler. Dies, so heißt es aus dem Bauamt, sei nicht etwa eine Luxus-Ausstattung, sondern vielmehr eine mittlerweile oft praktizierte Variante, um mögliche Blendeffekte für die Sportler auszuschließen.

Noch in dieser Woche sollen die Ausschreibungen für die weiteren Innenarbeiten öffentlich bekannt gemacht werden. So unter anderem für die Sanierung des Sozialtraktes mit Toiletten, Umkleideräumen und Duschen, ferner für die Sanierung der Elektro- und Sanitäranlage, Trockenbau und die Erneuerung der Heizung. Der Beginn dieser Bauabschnitte ist unter anderem abhängig von der Fertigstellung der Deckenarbeiten in der Halle, aber auch von der Verfügbarkeit der Fachfirmen, die bekanntlich mit Aufträgen reichlich gesegnet sind. Laut Planung im Bauamt soll der Startschuss aber noch Ende des ersten Jahresquartals liegen. Bei aller vorsichtigen Planung stünde der Turnhalle damit noch in diesem Jahr die Wiedereröffnung bevor.

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