Verträge zwischen Kreis und Trägern der Jugendsozialarbeit verlängert

Gerstungen  Die Planungssicherheit für weitere fünf Jahre ist somit gewährleistet. Unter der Regie der Johanniter-Unfall-Hilfe messen sich Jugendliche im Tischtennis.

Teilnehmer verschiedener Altersklassen des Tischtennis-Freizeitturniers der Johanniter-Unfallhilfe in Gerstungen.

Teilnehmer verschiedener Altersklassen des Tischtennis-Freizeitturniers der Johanniter-Unfallhilfe in Gerstungen.

Foto: Michael Bruck

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Es ist kurz vor Toresschluss und fast still und leise passiert: Um weitere fünf Jahre wurden die Verträge zwischen dem Wartburgkreis und den Freien Trägern für die offene Jugendsozialarbeit verlängert. Die Umfänge und Vertragpartner sind die selben geblieben. Für die Johanniter, die den nordwestlichen Raum betreuen, ist lediglich Ettenhausen/Suhl aus dem Verantwortungsbereich gefallen. Der Ort wechselte zur Stadt Bad Salzungen, wo die Caritas tätig ist.

Was Katharina Rothe-Philipps, Geschäftsführerin der Johanniter-Unfallhilfe in Westthüringen, bei der Vertragsverlängerung positiv stimmt, ist die neuerdings eingebaute Dynamik im Vertrag. Das auf Wirtschaftszahlen von 2016 basierende Werk soll nach zwei Jahren auf den Prüfstand kommen, um die finanziellen Bedarfe möglicherweise anzupassen. „Das ist für uns eine Perspektive“, sagt die Johanniter-Geschäftsführerin.

Die Freien Träger Wohlfahrtspflege wie Johanniter und Arbeiterwohlfahrt planen im Zuge der Vertragsverlängerung und mit Blick auf ihr Personal auch die Betreuungszeiten ihrer Jugendclubs. Einrichtungen in größeren Orten wie etwa Gerstungen werden länger von Sozialpädagogen betreut, andere weniger. Dazu gehört zum Beispiel der Jugendclub Marksuhl, der nur zweimal wöchentlich öffnet. In einige Fällen gibt es auch Überlegungen, Jugendclubs teils in Eigenverantwortung von Jugendlichen zu öffnen, so Sozialpädagoge Michael Bruck von den Johannitern. In Unterellen zum Beispiel funktioniert dies seit Jahren fast reibungslos.

22 Teilnehmer bei Turnier in Gerstungen

Jugendsozialarbeit bietet aber mehr als (betreute) Jugendclubs. Bereits zum dritten Mal trafen sich Jugendliche aus den Johanniter-Jugendclubs bei einem Tischtennis-Turnier. Das Freizeitturnier wurde in der Schulsporthalle in Gerstungen ausgetragen. Dort traten 22 Jugendliche aus den Jugendclubs Gerstungen, Berka/Werra und Marksuhl an. Nach rund 70 Spielen standen die Gewinner fest. Bei den Jungen unter 15 Jahren gewann Adrian Jäger (Marksuhl), bei den Mädchen Janika Wilhelm (Gerstungen). Sieger bei den älteren Jungen wurde Niklas Giesen (Gerstungen).

„Es ist schön zu sehen, dass sich Jugendliche in ihrer Freizeit engagieren und ein Tischtennisturnier organisieren, an dem jeder, ob Anfänger oder erfahrener Spieler, teilnehmen kann“, sagt Michael Bruck, der als Jugendbetreuer der Johanniter die Organisation unterstützte. Die Idee entstand beim „Jugendforum“, an dem Jugendliche aus den Regionen Gerstungen, Berka, Treffurt, Hörselberg-Hainich und Hainich-Werratal beraten.

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