Gesellen erhalten Urkunden im Hotel am Schloß in Apolda

Apolda/Weimarer Land.  Übergabe der Gesellenbriefe in Apolda: Zwölf Kfz-Mechatroniker und fünf Anlagenmechaniker haben im Weimarer Land ausgelernt.

Mit der Übergabe der Gesellenbriefe fand am Freitag im Hotel am Schloß in Apolda die feierliche Freisprechung der Kreishandwerkerschaft Mittelthüringen statt.

Mit der Übergabe der Gesellenbriefe fand am Freitag im Hotel am Schloß in Apolda die feierliche Freisprechung der Kreishandwerkerschaft Mittelthüringen statt.

Foto: Kirsten Seyfarth

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Mit der Übergabe der Gesellenbriefe fand am Freitagabend die feierliche Freisprechung der Kreishandwerkerschaft Mittelthüringen statt. Begleitet wurde der Festakt im Hotel am Schloß in Apolda von mehreren Redebeiträgen – unter anderem von Jacqueline Schwikal, der stellvertretenden Landrätin, sowie von Guido Geib, dem Hauptgeschäftsführer der hiesigen Kreishandwerkerschaft. Auch Vertreter der Kraftfahrzeuginnung und der Innung des Klempner-, Installateur- und Heizungsbauerhandwerks Weimarer Land waren vertreten.

Insgesamt zwölf Kfz-Mechatroniker und fünf Anlagenmechaniker erhielten am Abend die begehrten Urkunden – für Auszeichnungen wegen besonders guter Leistungen hat es diesmal zwar nicht gereicht, doch schmälert das nicht die künftige Bedeutung der fertigen Fachkräfte. Handwerk sei zwar einerseits „Tradition und Geschichte“, so die Beigeordnete Jacqueline Schwikal, andererseits sei das Wirtschaftsleben ohne Handwerk heute, aber auch in Zukunft nicht denkbar.

Stellvertretende Landrätin Jacqueline Schwikal über gute Berufsaussichten im Handwerk

Besonderen Dank brachte die stellvertretende Landrätin den Prüfern in den Prüfungskommissionen und in der Kreishandwerkerschaft entgegen. Diese hätten hohe Anforderungen gestellt und so Sorge dafür getragen, dass mit dem Begriff des deutschen Handwerkes automatisch der Begriff Qualität verbunden sei.

„Mit dem Abschluss erhalten Sie die Chance, Ihr Leben in die Hand zu nehmen, selbst zu verantworten und selbst zu gestalten“, so Jacqueline Schwikal zu den jungen Gesellen. Wegen des allgemeinen Bedarfes an Facharbeitern seien die Berufsaussichten und die Wege, die eingeschlagen werden können, vielfältig.

Urkunden als Beweis für Standhaftigkeit der 17 Gesellen aus dem Weimarer Land

Natürlich könne niemand garantieren, dass nicht auch alle Tücken des Lebens überwunden werden müssten. Gleichzeitig stehen die Urkunden aber dafür, dass die Gesellen bewiesen haben, dass sie es gelernt haben, wie man durchhält und nicht aufgibt.

„Bleiben Sie dem Handwerk treu, nehmen Sie die möglichen Qualifizierungsangebote an und legen Sie die Meisterprüfung in Ihrem Beruf ab“, riet Jacqueline Schwikal.

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