Taize-Tage auf dem Hülfensberg

Eichsfeld  Jeder mit Instrument kann mitspielen

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Auf dem Hülfensberg bei Geismar findet seit fünf Jahren einmal im Monat ein Taize- Gebet statt. Zu den Taize-Tagen vom 7. bis 11. August laden die Franziskaner mit den Taize-Musikern 16- bis 35-Jährige herzlich auf den Hülfensberg ein, teilt Bruder Johannes Küpper vom Franziskanerkloster mit.

Die Taize-Tage orientieren sich an dem Tagesablauf der gleichnamigen Ordensgemeinschaft. Taize-Gebetszeiten, Bibelteilen, thematisches Arbeiten, Mitar­beit bei den täglichen Abläufen sowie Unternehmungen zählt Bruder Johannes Küpper als Elemente der Tage auf. Man könne auch nur tageweise dabei sein.

Die Gebetsform Taize ist nach einem Ort in Frankreich benannt, wo sich 1949 eine ökumenische Ordensgemeinschaft unter der Leitung von Roger Schütz ansiedelte. Diese Gemeinschaft machte es sich zur Aufgabe, nach dem Krieg Versöhnungsarbeit zu leisten und Menschen verschiedener Länder und Kulturen durch die Lebensweise nach dem Evangelium zusammenzuführen. Gleichzeitig sollte es ein Ort der Ökumene sein, wo alle christliche Kirchen willkommen sind.

Die Gottesdienste haben durch die kurzen, immer wiederholenden, mehrstimmigen Gesänge eine ganz eigene meditative Stimmung. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene spricht diese Art des Betens sehr an. Jeder, der ein Instrument hat, ist eingeladen mitzuspielen.

So wurde Taize zu einem geistlichen Zentrum Europas. Bekannt wurde es dann auch vor allem durch die ökumenischen Jugendtreffen, zu denen jährlich etwa 100.000 Besucher aller Nationalitäten und Konfessionen kommen.

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