Meteorstrom sorgt für Sternschnuppen über Thüringens Himmel

Klettbach.  Die Quadrantiden sorgen derzeit für zahlreiche Sternschnuppen an Thüringens Nachthimmel. Zum Höhepunkt des Meteorstroms könnte die Sicht jedoch getrübt sein.

Eine Sternschnuppe leuchtet am frühen Donnerstagmorgen über der Bockwindmühle in Klettbach.

Eine Sternschnuppe leuchtet am frühen Donnerstagmorgen über der Bockwindmühle in Klettbach.

Foto: Sascha Fromm

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Eine Sternschnuppe leuchtet auf unserem Bild rechts neben dem oberen Flügel über der Bockwindmühle in Klettbach auf. Die Quadrantiden sind ein jährlich im Januar wiederkehrender Meteorstrom und gleich einer der stärksten im ganzen Jahr. Die Auswirkungen des Meteorstroms kann man vom 28. Dezember bis zum 12. Januar beobachten. In der Nacht vom 3. auf den 4. Januar soll dieser seinen Höhepunkt erreichen. Dann könnten bis zu 120 Sternschnuppen in der Stunde am Nachthimmel zu bestaunen sein.

In Thüringen könnte jedoch das Wetter Beobachtungen des Schauspiels einen Strich durch die Rechnung machen. Laut dem Deutschen Wetterdienst soll es in der Nacht zum Samstag bedeckt sein und es gibt zeitweise Regen, in Kammlagen des Thüringer Waldes etwas Schnee.

Die Bockwindmühle in Klettbach ist übrigens das Wahrzeichen der Gemeinde in der Nähe Erfurts. Sie liegt 500 Meter nordöstlich außerhalb der Ortslage auf einem Hügel in 437,7 m Höhe und ist damit die höchstgelegene Bockwindmühle in Deutschland.

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