Gottweiss räumt Büro und übergibt Siegel und Amtsschlüssel

Ilmtal-Weinstraße.  Nach der Wahl von Thomas Gottweiss in den Thüringer Landtag übergibt der 40-Jährige sein Amt an seine Stellvertreterin Anita Diener.

Bürgermeister a. D. Thomas Gottweiss (CDU) übergab offiziell sein Amt an seine Stellvertreterin und erste Beigeordnete Anita Diener (Freie Wähler).

Bürgermeister a. D. Thomas Gottweiss (CDU) übergab offiziell sein Amt an seine Stellvertreterin und erste Beigeordnete Anita Diener (Freie Wähler).

Foto: Gemeindeverwaltung

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Offiziell vollzogen wurde diese Woche die Übergabe des Bürgermeisteramtes in der Gemeindeverwaltung der Ilmtal-Weinstraße in Pfiffelbach. Bürgermeister Thomas Gottweiss übergab sein Dienstsiegel und den Amtsschlüssel für die Landgemeinde an Anita Diener. Sie wird aus der Funktion der Beigeordneten und stellvertretenden Bürgermeisterin heraus bis zur Neuwahl die Amtsgeschäfte übernehmen. So regelt es die Thüringer Kommunalordnung. Vor seinem Umzug in die Landeshauptstadt hieß das für Gottweiss in den letzten Tagen und Wochen noch einmal viel Arbeit, schließlich wollten alle Dienstakten gut geordnet sein, damit sich auch künftige Amtsinhaber zurecht finden. Offiziell läuft Gottweiss’ Amtszeit als Bürgermeister die vollen sechs Jahre nach seiner Wahl im Mai 2014 durch. Heißt bis Mai nächsten Jahres ruhen lediglich seine Rechte und Pflichten für dieses Amt, wenngleich ohne Bezüge für diese Tätigkeit, wie es im Thüringer Abgeordneten Gesetz nachzulesen ist. Kommenden Dienstag findet in Erfurt die konstituierende Sitzung des Landtages statt, mit der der Direktkandidat des Wahlkreis 31, Gottweiss, seine Arbeit als Landtagsabgeordneter aufnehmen wird. Bei der Übergabe am Montag bedankte sich der 40-Jährige noch einmal bei allen Mitarbeitern der Verwaltung. Seiner Nachfolgerin wünschte er alles Gute, der Gemeinde eine positive Entwicklung. Seit Dienstag steht zudem der offizielle Termin für die Wahl eines neuen Bürgermeisters fest. Laut Hauptamtsleiter Ronny Funk hat die Rechtsaufsicht in einem Schreiben den 15. März als Wahltag bestätigt. Mit dem Amtsblatt, das Mitte Dezember erscheinen soll, wird zur Einreichung von Wahlvorschlägen aufgefordert. Bis Ende Januar läuft die Bewerbungsfrist für potenzielle Kandidaten. Am 11. Februar tritt dann der Wahlausschuss zusammen. Dann stehen auch offiziell die Bewerber fest, die sich Mitte März zur Wahl stellen dürfen.

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