Bad Langensalza: Türchen öffnen für den guten Zweck

Bad Langensalza  Bad Langensalzaer Lions-Club gibt wieder Adventskalender heraus. Verlaufserlös kommt lokalen und internationalen Projekten zugute.

Sven Knappstein zeigt den Weihnachtskalender des Bad langensalzaer Lions-Clubs von dem jetzt 2000 Stück verkauft werden.

Sven Knappstein zeigt den Weihnachtskalender des Bad langensalzaer Lions-Clubs von dem jetzt 2000 Stück verkauft werden.

Foto: Daniel Volkmann

Der Bad Langensalzaer Lions-Club öffnet wieder die Türen zum Glück. Im neuen Adventskalender verstecken sich Gewinne im Gesamtwert von rund 6000 Euro. Der Hauptpreis am 24. Dezember ist ein Reisegutschein für 1000 Euro.

Der Adventskalender des Lions-Clubs hat schon Tradition. Es ist nunmehr die neunte Auflage, in diesem Jahr ist sie limitiert auf 2000 Stück. Verkauft werden die Kalender ab jetzt für fünf Euro in der Tourist-Information, in der Salza-Buchhandlung, der Tourist-Information, der Friederiken-Therme, im TUI-Reisebüro und bei Sport Schenk.

Der Lions-Club freut sich, dass er wieder für das Projekt Sponsoren gefunden hat. Denn ohne sie wäre der Adventskalender nicht möglich.

Die Preise zum Beispiel sind ein Tablet-Computer, ein Fernsehsessel, ein elektronisches Darts-Spiel, ein Wanderrucksack und Einkaufsgutscheine. „Täglich gibt es zwei bis drei Gewinne“, informieren Jan, Fischer, Rolf Krause und Sven Knappstein von den Lions.

Die Türchen im Adventskalender öffnen sich auch für gute Zwecke. Denn der Erlös kommt unter anderem dem Drei-Türme-Lauf, dem Förderzentrum in Bruchstedt und dem Projekt „Schule 2000“ an der Schule in Thamsbrück zugute. Auch internationale Projekte wollen die Lions in diesem Jahr wieder unterstützen. Dazu gehört etwa der Aufbau einer Kinderstation in Tansania, den die in Bad Langensalza geborene Ärztin Theresa Harbauer vorantreibt.

Jeder Kalender hat eine individuelle Nummer, die als Los fungiert. Unter notarieller Aufsicht werden die Gewinn-Nummern gezogen, die ab dem 1. Dezember bekanntgegeben werden. „Wir hoffen, dass alle Preise abgeholt werden“, sagen Fischer, Krause und Knappstein. Im vergangenen Jahren waren etliche liegengeblieben. Auch Sven Knappstein holte seinen Gewinn nicht ab. Denn er gewann ausgerechnet den Preis, den er selbst gespendet hatte – einen 100-Euro-Gutschein für das Möbelhaus.

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