Deutsche Meister der Fitness-Bundesliga in Mühlhausen gekürt

Mühlhausen  Die Tennishalle im Hotel Stadt Mühlhausen in der Kasseler Straße war am Wochenende die Wettkampfstätte der besten deutschen Fitness-Mannschaften.

Kraftausdauer ist gefragt, wenn es darum geht, die am Boden liegende Hantel über den Kopf zu wuchten.          

Kraftausdauer ist gefragt, wenn es darum geht, die am Boden liegende Hantel über den Kopf zu wuchten.          

Foto: Claudia Bachmann

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Es geht um Maximalkraft beim Gewichtheben, darum, das Körpergewicht nach dem Hängen an den Ringen in den Stütz zu bringen, um Ausdauer beim Lauf um den Schwanenteich, um Geschicklichkeit beim Seilspringen und beim Laufen im Handstand. Vor allem aber um Mannschaftsgeist und den Willen zu siegen.

Zwei Tage lang ermittelten 16 Teams, die sich in Regionalausscheiden qualifiziert hatten, im Hotel Stadt Mühlhausen an der Kasseler Straße ihren deutschen Meister in der Fitness-Bundesliga. Die Tennishalle war zur Arena geworden. Seit Montag wurden Reckstangen, Fahrrad- und Ski-Ergometer und Laufbänder aufgebaut, weitere Sportgeräte aufgestellt.

Es entstand ein Hexenkessel, in dem die Teams ihre Aktiven lautstark anfeuerten. Die die Wettkämpfe ausrichtende Fitness-Bundesliga GmbH liegt in den Händen der Mühlhäuser Nico Bade und Simon Stützer. Sie haben das Finale in ihre Heimatstadt gebracht. Und sie wollen es dort halten. 2020 dann mit 48 Mannschaften. Bade meint: „Dass wir in so kurzer Zeit solch ein Event und solch eine Meisterschaftssaison auf die Beine gestellt haben, ist gigantisch.“

Große Aufgabe für das Hotel Stadt Mühlhausen

Für das Hotel Stadt Mühlhausen bedeuteten die Meisterschaften schon diesmal eine große Aufgabe, auch wenn die Aktiven zum Übernachten bis nach Bad Langensalza auswichen.

Nach Aussage des Hotel-Geschäftsführers Roberto Raethel wurden zwischen Freitag und Sonntag 1000 Kilogramm Lebensmittel verarbeitet – vorwiegend Reis und Nudeln, Lachs und Pute, protein- und kohlenhydratreiche Kost. Raethel werde auch im kommenden Jahr die Unterbringung der Sportler, ihrer Betreuer und des Anhangs übernehmen. 350 Zimmer – und damit rund 700 Betten – werde es dann brauchen. Die Versorgung an der Arena soll in ein 1000-Mann-Zelt vor der Halle ausgelagert werden, um mehr Wettkampffläche zu schaffen.

Den Sieg sicherten sich Sonntagnachmittag die vier Männer und vier Frauen aus Würzburg. Thüringer hatten sich nicht für das Finale qualifiziert.

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