Gespräche über Funkmast auf alter Klettstedter Schule

Klettstedt  Ortsteilbürgermeister Martin Schmidt setzt auf Bürgerbeteiligung in der Frage. Viele kleine Projekte sind in den nächsten Monaten geplant. Unter anderem soll das Dach des Feuerwehr-Gerätehauses erneuert werden.

Ortsteilbürgermeister Martin Schmidt teht vor dem Feuerwehrhaus in Klettstedt. Das Dach soll neu gedeckt werden, die Ziegel dafür sind eine Spende.

Ortsteilbürgermeister Martin Schmidt teht vor dem Feuerwehrhaus in Klettstedt. Das Dach soll neu gedeckt werden, die Ziegel dafür sind eine Spende.

Foto: Friedemann Mertin

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Seit dem 1. Januar ist Klettstedt ein Ortsteil von Bad Langensalza. Die einst selbstständige Gemeinde wechselte freiwillig von der Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt unter die Fittiche der Stadt.

Trotz der in einigen Bereichen eingebüßten Selbstständigkeit will Klettstedts neuer Ortsteilbürgermeister Martin Schmidt (parteilos) in dieser Legislatur einiges auf den Weg bringen.

Seit einigen Jahren steht die Sanierung des Löschteichs auf der Wunschliste des Ortes. Dieser muss entschlammt werden, die Seitenwände und der Zaun müssen erneuert werden. Geplant ist die Maßnahme noch für dieses Jahr.

Ebenfalls Hand angelegt werden muss am und im Bürgerhaus. Im Saal muss die Elektrik erneuert werden, speziell die Lichtschalter. Zudem soll auf der Rückseite eine Rampe errichtet werden, die den barrierefreien Zugang vom Kinderwagen bis zum Rollator erlaubt, berichtet Martin Schmidt. Der Saal sei bei vielen Veranstaltungen das Zentrum des Dorfes. 2016 wurde das gesamte Bürgerhaus mit Fördermitteln und Eigeninitiative saniert.

Ebenfalls in Eigenleistung soll das Feuerwehrhaus in die Kur kommen. Die Firma Creaton aus Großengottern spendete dem Ort Ziegel, mit denen das marode Dach neu eingedeckt werden soll. „Wir warten das Dorf- und Kinderfest am kommenden Wochenende ab und gehen das dann an. Wir haben einen Dachdecker im Ort, der uns hoffentlich unterstützt“, sagt der Ortsteilbürgermeister.

Ortsteilratssitzung zur Alten Schule

Ein Stück weiter „Am Plan“, nahe dem Bürgerhaus und der Feuerwehr, liegt das alte Schulgebäude. Das Haus wurde früher auch als Kindergarten genutzt, steht derzeit aber leer. Es soll verkauft werden. „Wir haben schon einmal einen Anlauf übernommen, das Haus zu einem eher symbolischen Preis zu verkaufen, damit es gerettet wird“, sagt Martin Schmidt.

Das Gebäude werde indirekt auch in der nächsten Sitzung des Ortsteilrates Thema sein. Es soll darüber beraten werden, ob eine Mobilfunkantenne auf dem Haus zurückgebaut oder der Vertrag mit dem Anbieter verlängert wird. „Ich erhoffe mir zu dieser Frage die Beteiligung unserer Bürger. Manche äußern ihre Sorgen wegen der Strahlenbelastung. Diese Meinungen wollen wir hören“, so Martin Schmidt. Ein genauer Termin für die Sitzung stehe noch nicht fest, voraussichtlich werde sie Ende Juli, Anfang August stattfinden.

Ein weiteres Projekt soll Am Börnchen, ehemals Lange Straße, umgesetzt werden. Dort sollen Bäume gepflanzt und eine Schenke aufgebaut werden.

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