Grundschule Kirchheilingen rührt die Werbetrommel

Friedemann Mertin
| Lesedauer: 2 Minuten
Kurz nach der Sanierung des ersten Schulgebäudes und des Pausenhofs im Jahr 2017 übernahm die Thepra die Schule in Kirchheilingen.

Kurz nach der Sanierung des ersten Schulgebäudes und des Pausenhofs im Jahr 2017 übernahm die Thepra die Schule in Kirchheilingen.

Foto: Daniel Volkmann/Archiv

Kirchheilingen.  Seit fünf Jahren betreibt die Thepra die Schule im Ort. Für eine solide Zukunft braucht es mehr Kinder.

103 Mädchen und Jungen werden mit Beginn des neuen Schuljahres in der Thepra-Grundschule in Kirchheilingen lernen. Die Schülerzahl soll in den nächsten Jahren nach Möglichkeit wachsen.

Eine Auslastung mit 120 Kindern ist die Wunschgröße, die Thepra-Geschäftsführer Erwin Gerlach im Gespräch mit dieser Zeitung nennt. Mit dieser Zahl wäre eine solide Größe erreicht. Dann könnte jeder Jahrgang zweizügig mit 15 Kindern pro Klasse gestaltet werden. „Das Team in Kirchheilingen tut alles Erdenkliche, um das zu realisieren“, betont Erwin Gerlach.

Die Voraussetzungen im Ort seien ideal. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Schule befindet sich die ebenfalls von der Thepra betriebene Kindertagesstätte, mit der ein enger Austausch besteht. Das Freibad ist nur einen Steinwurf von der Schule entfernt. Auf dem Schulgelände gibt es eine Sporthalle, ein grünes Klassenzimmer und ein Kinderrestaurant. Der Förderverein und die Gemeinde stehen hinter dem Schulteam.

Kirchheilingen als Alternative für Bad Langensalzaer Eltern

Diese Konstellation soll nun auch über die Ortsgrenzen hinweg bekannt gemacht werden. Den Eltern sollen die Vorzüge der Schule in freier Trägerschaft gegenüber staatlichen Schulen in der Umgebung nahegebracht werden. Dazu zählt laut Erwin Gerlach unter anderem die Ganztagsbetreuung der Kinder von 7 bis 17 Uhr sowie die Betreuung auch in den Ferien. Schließzeiten gibt es in Kirchheilingen nicht.

Viele Kinder aus Kirchheilingen und den umliegenden Orten besuchen die örtliche Schule bereits. Doch auch die Schulen in Bad Langensalza oder die Grundschule Thamsbrück sind Anlaufpunkte. Vor allem Eltern, die in Bad Langensalza arbeiten, melden ihre Kinder dort an, weil dann Schul- und Arbeitsweg günstig zusammenliegen. Auch die Thepra selbst betreibt in der Bad Langensalzaer Bahnhofstraße eine Grundschule in der Kurstadt.

In der mit aktuell 126 Schülern belegten Schule gibt es laut Erwin Gerlach eine Warteliste. Hier versuche man, den wartenden Schülern und Eltern die Grundschule Kirchheilingen als attraktive Alternative schmackhaft zu machen.

Zwei weitere Schulen betreibt die Thepra im Unstrut-Hainich-Kreis. Die Grundschule Weinbergen mit 136 Schülern und das Förderzentrum Bruchstedt mit 60 Schülern. Das neue Schuljahr markiert zugleich das Fünfjährige der Thepra in Kirchheilingen. 2017 hatte der Träger die Schule von der Arbeiterwohlfahrt übernommen.