Mehr Geld für Wasser im Langensalzaer Etat

Bad Langensalza.  Vom Rasendünger für Sportplätze bis zu neuen Parkbänken. Der Haushalt Bad Langensalzas wird detailliert besprochen.

Im Sommer 2019 half selbst die Bad Langensalzaer Feuerwehr beim Gießen.

Im Sommer 2019 half selbst die Bad Langensalzaer Feuerwehr beim Gießen.

Foto: Klaus Wuggazer

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Seit dieser Woche wird im Haupt- und Finanzausschuss der Haushalt 2020 im Detail besprochen. Bis in den Februar hinein gehen Stadträte, Ortsteilbürgermeister, Fachbereichsleiter und Bürgermeister Matthias Reinz (parteilos) jeden Einzelplan durch. Am Donnerstagabend ging es neben vielen anderen Dingen auch um die Einnahmen und Ausgaben für Sportplätze, Gärten, Straßen und Bürgerhäuser.

So wurde darüber informiert, dass der Pachtvertrag der Gaststätte am Stadion der Freundschaft gekündigt wurde. Nicht zuletzt im Zuge der umfangreichen Sanierung der Sportanlage wird nun erwogen, auch die Gaststätte neu aufzuteilen und zu modernisieren, ehe ein neuer Pächter gesucht wird.

Für die Sportplätze in den Ortsteilen soll dieses Jahr spezieller Rasendünger für je 650 Euro angeschafft werden. In der Vergangenheit habe mancher Verein landwirtschaftlichen Dünger besorgt. Dieser wirke schnell, aber nur über einen kurzen Zeitraum. „Das Ergebnis ist, dass wir alle drei Tage mähen müssen, aber die Düngung nach drei Monaten nachlässt. Jetzt wollen wir geeigneten Dünger ausbringen“, sagte Ingo Günther, Leiter des Gartenbauamtes.

Investiert werden soll auch in Parkbänke am Grabenweg und am Schall-Loch, dem Weg vom Schulplatz zur Kurpromenade. Dort seien auf Wunsch von Bürgern Bänke entfernt worden und dafür unter anderem in der Thamsbrücker Straße aufgestellt worden. Nun gebe es wieder den Wunsch nach Bänken am alten Standort.

Auffallend für die Ausschussmitglieder war, dass die angesetzten Kosten für den Wasserverbrauch, unter anderem im Arboretum, von 2000 Euro auf 5000 Euro steigen. Dies sei der Trockenheit in 2018 und 2019 geschuldet, die für diesen Sommer nicht ausgeschlossen werden könne, sagte Ingo Günther. Die Stadt habe einen Sondertarif mit dem Wasserwerk vereinbart.

An verschiedenen Brücken im Stadtgebiet und in den Ortsteilen soll es dieses Jahr Ausbesserungen geben, also neue Bohlen, Farbe und Lack. Dies sei keine grundsätzliche Sanierung, obwohl die in einigen Fällen nötig sei. „Dafür bräuchten wir geschätzt zwei Millionen Euro im Ansatz. Uns bleibt derzeit keine andere Möglichkeit, als auf großflächigere Förderprogramme für Brücken zu warten. Das können wir und viele andere Kommunen alleine nicht stemmen“, sagte Bauamtsleiter Gerrit Haase.

Bürgermeister Matthias Reinz plädierte seinerseits für eine bessere Videoüberwachung rund um den Bahnhof, um Vandalismus zu begegnen. Zuletzt wurde eine Bus-Anzeigetafel beschädigt. Die Technik soll angeschafft werden, sobald die Frage des Bahnhof-Rückkaufs durch die Stadt geklärt ist.

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