Millionenprojekt in Mülverstedt

Mülverstedt  Mülverstedt beendet Millionen-Projekt. Erste Straße mit Glasfaserkabel

Ortschaftsbürgermeister Manfred Müller (Linke) freut sich, dass der  Besenmarkt als letztes Projekt der einstigen eigenständigen Gemeinde Mülverstedt abgeschlossen ist. Die Straße ist nun die modernste der 22 kommunalen Straßen im Ort.

Ortschaftsbürgermeister Manfred Müller (Linke) freut sich, dass der  Besenmarkt als letztes Projekt der einstigen eigenständigen Gemeinde Mülverstedt abgeschlossen ist. Die Straße ist nun die modernste der 22 kommunalen Straßen im Ort.

Foto: Sabine Spitzer

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Der Besenmarkt in Mülverstedt hat jetzt Anschluss an die Datenautobahn. Es ist die erste Straße im Ort, die mit Glasfaserkabel ausgerüstet ist. Der Ausbau des schnellen Internets erfolgte im Zuge der Kanalarbeiten.

Der Besenmarkt ist mit 520 Meter Mülverstedts längste kommunale Straße. Ortschaftsbürgermeister Manfred Müller (Linke) freut sich, dass das Vorhaben umgesetzt werden konnte. Um Fördermittel zu erhalten, hatte 2017 die Gemeinde eigens ein neues Verkehrsführungskonzept erarbeitet. Als dann aber der Antrag eingereicht wurde, war der Fördertopf des Landes bereits leer. Doch Mülverstedt hatte Glück, dass einigen Kommunen der Eigenanteil für bewilligte Pläne fehlte. Denn die Gemeinde konnte nachrücken und bekam 248.000 Euro Fördergeld. 154.000 Euro brachte Mülverstedt an Eigenmitteln aus dem Haushalt auf.

Insgesamt ist die Baumaßnahme ein 1,5-Millionen-Euro-Projekt, an dem neben Mülverstedt auch der Abwasserzweckverband Notter, die Thüringer Energienetze und die Netkom beteiligt waren. Laut Müller wurden 480 Meter Kanal verlegt. „Damit können auch hier die Kleinkläranlagen zurückgebaut werden“, so der Ortschaftsbürgermeister. Zudem kamen die Stromleitungen unter die Erde. In Schutzrohren liegt das Glasfaserkabel, das 30 Haushalten Internetgeschwindigkeiten von maximal 100 Megabit pro Sekunde beschert.

Ein Jahr dauerten die Bauarbeiten, die im Oktober abgeschlossen wurden. Das feierten die Anlieger mit einem Straßenfest. Das soll laut Müller Tradition werden. Es gibt Überlegungen, das Fest mit dem Heimatmuseumsfest zu verknüpfen, das wieder aufleben soll.

„2500 Meter Kanal wurden seit der Wende im Ort neu verlegt“, sagt Müller. Hinzukommen 1800 Meter zur Fuchsfarm, wo sich die Gaststätte Brotzeit befindet. Geplant ist es, als nächstes die Große hohle Gasse ans Kanalnetz anzuschließen.

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