Sportler-Nachwuchs zeigte Bestleistungen beim 21. Weitsprung-Meeting in Langensalza

Bad Langensalza. Hunderte Mädchen und Jungen aus dem Landkreis trainierten im Salza-Park. Gymnasiasten aus Großengottern gewinnen das Schülerspringen.

Paul Rauschdorf vom Tilesius Gymnasium Mühlhausen war mit einer Weite von 6,45 Meter der beste Springer im Schülerwettbewerb. Seine Schule landete auf dem zweiten Platz. Die Gesamtleistung der Schüler aus Großengottern war um wenige Zentimeter besser. Foto: Friedemann Knoblich

Paul Rauschdorf vom Tilesius Gymnasium Mühlhausen war mit einer Weite von 6,45 Meter der beste Springer im Schülerwettbewerb. Seine Schule landete auf dem zweiten Platz. Die Gesamtleistung der Schüler aus Großengottern war um wenige Zentimeter besser. Foto: Friedemann Knoblich

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6,45 Meter - dieser Sprung von Paul Raschdorf vom Tilesius Gymnasium Mühlhausen war der weiteste im Schülerwettbewerb am Samstag. Dennoch reichte es für das Tilesius Gymnasium am Ende "nur" für den zweiten Platz. Die Gesamtleistung der Gymnasiasten aus Großengottern addierte sich am Ende zu insgesamt 33,83 Metern. Das waren 40 Zentimeter mehr als die Zweitplatzieren auf sich verbuchen konnten.

Denn beim Schülerspringen, das traditionell im Vorfeld der Weitsprung-Meetings stattfindet, geht es weniger um persönliche Bestleistungen, sondern um einen hohen Durchschnitt. 48 Springer aus sechs Schulen im Unstrut-Hainich-Kreis traten gegen- und miteinander an. Die besten Weiten der jeweils acht Springer wurden zu einem Schulergebnis addiert. Als Belohnung winkte Geld für Schulsportgeräte.

Sport-Disziplinen wurden angepasst

Entsprechend motiviert waren die Schüler und Lehrer. Während bei der parallel stattfindenden Kinderleichtathletik die Freude an der Bewegung und am Ausprobieren im Vordergrund stand, wurde am Rande der Weitsprunggrube auch mal geflucht, wenn ein Sprung daneben ging.

Immer wieder tauschten sich die jungen Athleten mit ihren Sportlehrern aus, holten sich Tipps und letzte Anweisungen.

Etwas weniger verbissen ging es an den zwölf Leichtathletik-Stationen der Grundschüler zu. 220 aus dem gesamten Landkreis waren angetreten, um sich im Laufen, Werfen und Springen zu testen.

Die typischen Leichtathletik-Disziplinen wurden so angepasst, dass sie auch für die Kleinsten problemlos zu meistern waren. Stabhochsprung etwa: Normalerweise eine Übung, die viel Geschick, Kraft und Körperbeherrschung verlangt.

Im Salza-Park ging es darum, mit den Sprungstäben Zielsprünge in Punktpylone zu absolvieren. Das echte Stabhochsprunggefühl inklusive Landung auf der dicken Matte konnte nebenan mit Unterstützung älterer Schüler erlebt werden. An einer anderen Station war Staffellauf angesagt. Nur dass der Staffelstab hier aus einem Frisbee bestand und die Schüler den Parcours erst vorwärts, dann rückwärts absolvieren mussten.

Beim Hindernislauf wiederum war eine Auswahl an möglichen Hürden vorgegeben. Der Parcours konnte nach eigenem Belieben zusammengestellt werden. Bedächtiger aber nicht weniger konzentriert ging es auf der Koordinations-Strecke zu. Hier galt es, durch Ringe zu klettern und gleichzeitig die Balance auf kleinen Trittgummis zu halten, ohne Bodenberührung.

Mehr Anfragen als verfügbare Startplätze

24 ehrenamtliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf - die meisten von ihnen Sportlehrer. Sie maßen die Weiten und assistierten bei den Disziplinen. "Es ist überhaupt kein Problem, Schüler und Lehrer am schulfreien Samstag hierher zu bekommen", freute sich Michael Zimmermann. Der Leiter der Grundschule Schönstedt ist Chef-Organisator des Kinderleichtathletik-Treffs. Gemeinsam mit dem SV Empor Bad Langensalza, dem Arbeitskreis Bewegungsfreundliche Schule und der Sparkasse Unstrut-Hainich wurde die Sportveranstaltung bereits zum 7. Mal auf der Anlage im Salza-Park organisiert. Schon lange vor dem Termin gebe es Anfragen der Schulen. "Meistens geht es nach der Devise, wer sich zuerst anmeldet, darf mitmachen. Ab und an lassen wir aber auch Schulen ein Jahr aussetzen damit andere teilnehmen können", sagt Michael Zimmermann.

Alles zu den Höhepunkten und Ergebnissen der Frauen und Männersprünge des 21. Weitsprung-Meetings finden Sie im Sportteil dieser Ausgabe.

@ Mehr Bilder vom Weitsprung-Meeting auf www.ta-langensalza.de

Bild 1: Paul Rauschdorf vom Tilesius Gymnasium Mühlhausen war mit einer Weite von 6,45 Meter der beste Springer im Schülerwettbewerb. Seine Schule landete auf dem zweiten Platz. Die Gesamtleistung der Schüler aus Großengottern war um wenige Zentimeter besser.Foto: Friedemann Knoblich

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