Unstrut-Hainich-Kreis hält an eigener Rettungsleitstelle fest

Landkreis  Pläne des Landes zur Zusammenlegung von Leitstellen in Nordthüringen stoßen im Unstrut-Hainich-Kreis auf Widerstand.

Ein Blick in die Rettungsleitstelle des Unstrut-Hainich-Kreis.

Ein Blick in die Rettungsleitstelle des Unstrut-Hainich-Kreis.

Foto: Daniel Volkmann

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Der Unstrut-Hainich-Kreis will seine Rettungsleitstelle in eigener Regie behalten. Das beschloss der Kreistag bei acht Enthaltungen. Anlass für den Beschluss sind Pläne des Landes, Leitstellen zusammenzulegen und für Nordthüringen nur noch eine solche Einrichtung vorzuhalten – in Nordhausen.

Während in anderen Thüringer Regionen solche Fusionen möglich erscheinen, stoßen die Pläne im Unstrut-Hainich-Kreis auf Widerstand. Grund ist vor allem die Befürchtung, mit der Zentralisierung könnte lokales Spezialwissen bei der Steuerung von Einsätzen im Rettungsdienst und im Brand- und Katastrophenschutz verloren gehen.

Zuständig für die Leistellen sind die Landkreise. Die Landesregierung macht jedoch politisch Druck, weil die Krankenkassen über die zu hohen Kosten für Leitstellen klagen.

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