Abteroda: Gedenkstein geräuschlos aufgestellt

Abteroda.  Bei Passanten sorgte die ohne Aufsehen errichtete Gedenkstele an das KZ-Außenlager Anton nahe des Agrarbetriebes in Abteroda für Verwunderung.

Geräuschlos aufgestellt wurde die Stele in Abteroda in Erinnerung an die Häftlinge und Zwangsarbeiter, die im  Außenlager Anton des KZ Buchenwald für die BMW Flugzeugmotorenwerke  arbeiten mussten.

Geräuschlos aufgestellt wurde die Stele in Abteroda in Erinnerung an die Häftlinge und Zwangsarbeiter, die im Außenlager Anton des KZ Buchenwald für die BMW Flugzeugmotorenwerke arbeiten mussten.

Foto: Jensen Zlotowicz

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Weil eine ehemalige französische Gefangene zur Einweihung in Abteroda dabei sein soll, wird der Festakt verschoben. So schrieb unsere Zeitung im Juli 2016. Da sollte der Gedenkstein in Erinnerung an die Häftlinge und Zwangsarbeiter in den Lagern Anton I und II, beides Außenlager des KZ Buchenwald, eigentlich schon stehen. Danach geriet das von der Agar-Genossenschaft Dankmarshausen als heutige Nutzerin des Areals initiierte Projekt ins Stocken. Nun plötzlich steht die Stele seit zwei Wochen. Quasi über Nacht wurde der Gedenkstein auf dem kleinen Platz vor einem Zugang in die unterirdischen Produktionsstätten, in denen Häftlinge und Zwangsarbeiter für die BMW Flugzeugmotorenwerke Eisenach kriegswichtige Güter herstellten, errichtet. Etwas lieblos sieht sie grau in grau mit Inschrift noch aus.

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