Den Teufelskreis durchbrechen

Eisenach.  Jobcenter Eisenach und Krankenkassen führen gemeinsames Gesundheitsprojekt weiter.

Jobcenter Eisenach und IKK unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zur Fortsetzung des Modellprojektes zur Arbeits- und Gesundheitsförderung von Jobcenter-Kunden. Von rechts: Christopher Gille, Roland Mahler und Jobcenter-Projektmanagerin Franziska Reich.

Jobcenter Eisenach und IKK unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zur Fortsetzung des Modellprojektes zur Arbeits- und Gesundheitsförderung von Jobcenter-Kunden. Von rechts: Christopher Gille, Roland Mahler und Jobcenter-Projektmanagerin Franziska Reich.

Foto: Jobcenter Eisenach

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„Anhaltende Arbeitslosigkeit und Gesundheit können sich wechselseitig negativ beeinflussen“, weiß Roland Mahler, Geschäftsführer des Jobcenters Eisenach. Daher war es für ihn folgerichtig, die Kooperationsvereinbarung im „Modellprojekt zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“ mit den gesetzlichen Krankenkassen zu verlängern. Ziel des Projektes ist es nämlich, die Gesundheit von Arbeitssuchenden zu stärken und mit entsprechenden Angeboten zu fördern.

Seit 2018 läuft dieses Projekt des Jobcenters mit den Krankenkassen, bei denen die IKK classic die Federführung übernommen hat. Die Bilanz des Projektes könne sich bisher durchaus sehen lassen, finden Mahler und Christopher Gille, Fachbereichsleiter Prävention bei der IKK. Neben einem großen Gesundheitstag gab es fünf Bewegungskurse und zwei jeweils vierstündige AktivA-Kurse mit insgesamt 75 Teilnehmern. In Letzteren ging es unter anderem darum, die Teilnehmer bei einer erfolgreichen Tagesplanung zu unterstützten. Alle Kurse waren für die Teilnehmer kostenfrei und freiwillig und wurden von den Mitarbeitern des Jobcenter in Gesprächen mit den Arbeitssuchenden angeboten.

„Eine nachhaltige und erfolgreiche Integration in die Arbeit gibt es nur, wenn auch die gesundheitliche Verfassung stabil ist“, so Mahler. Er freut sich, dass die Arbeitssuchenden in Eisenach weiterhin Gesundheitsangebote wahrnehmen können und sich dadurch ihre Chancen auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erhöht. Das Projekt werde von der Krankenkassengemeinschaft sowie den Jobcentern in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich finanziert.

„Es ist uns ein großes Anliegen, den Teufelskreis zwischen Arbeitslosigkeit und Krankheit zu durchbrechen“, so IKK-Fachbereichsleiter Gille. Gemeinsam mit der Krankenkasse hat das Jobcenter Eisenach die ersten Aktivitäten für dieses Jahr bereits geplant. Neben Bewegungskursen wird es auch Angebote zur gesunden Ernährung und Stressbewältigung geben.

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