Ebenshausen und Creuzburg bekennen sich zum Freibad in Mihla

Mihla  Bei einem Rundgang durch Mihla werden Fragen zur geplanten neuen Gemeinde Amt Creuzburg ausgehandelt. Es geht in die entscheidende Phase.

Creuzburgs Stadträte wie hier Peter Baum beim Rundgang im Bauhof.

Creuzburgs Stadträte wie hier Peter Baum beim Rundgang im Bauhof.

Foto: Katja Schmidberger

Im September, sagt Mihlas Bürgermeister Rainer Lämmerhirt (parteilos, UWG) könnte die geplante Fusion der Stadt Creuzburg mit den Orten Mihla und Ebenshausen zum „Amt Creuzburg“ beschlossen werden. Für die Ratsmitglieder und die Bürgermeister der drei Orte wird es jetzt ernst.

Am 27. August wollen die Gremien in Creuzburg in einer gemeinsamen öffentlichen Sitzung Knackpunkte für ein Zusammengehen erneut beraten. Danach soll es noch eine Klausurtagung mit dem Leiter der kreislichen Kommunalaufsicht geben. Dieser hatte eine Beratung angeboten. Das nehme man gern an, hieß es am Sonnabend bei einer Ortsbegehung der Räte in Mihla. Rundgänge soll es in allen drei Orten geben, den Anfang machte Mihla. Vom Kindergarten bis zum Bauhof, vom Feuerwehrgerätehaus bis zum Firmenbesuch in Buchenau – an vielen Stellen legten die Stadt- und Gemeinderäte eine Stippvisite ein. Zum Abschluss kam man für ein längeres Gespräch im Feuerwehrgerätehaus zusammen.

In der Runde erwähnte Lämmerhirt die Probleme Mihlas, die schwierige Verkehrssituation der Ortsdurchfahrt ebenso wie, dass das Freibad jedes Jahr einen nicht unbeträchtlichen Zuschuss braucht, um am Ende der Saison eine schwarze Null stehen zu haben. Leise: „Das sehen wir auch als unser Bad an.“ In dieser Frage stimmt auch Creuzburgs Ronny Schwanz zu.

„Alle Fragen um den Zusammenschluss werden jetzt mit großer Eile auf uns zukommen“, ist Lämmerhirt überzeugt. Da geht es um Satzungsrechte, Wahltermine, ein gemeinsames Haushaltsrecht und die Frage, wer vor der Wahl des neuen Stadtrats und des neuen hauptamtlichen Bürgermeisters die Geschäfte als vorläufiger Bürgermeister führen wird. Ronny Schwanz und Rainer Lämmerhirt schlugen sich als Beauftragte vor, weil sie als Bürgermeister nah an der Verwaltung dran sind. Doch auch bei der Kommunalaufsicht, so Schwanz auf Nachfrage, müsse erst geklärt werden, ob das rechtlich geht. Aus der Runde wurde vorgeschlagen, zudem einen neutralen Berater hinzuziehen, um im Anlauf zum neuen „Amt Creuzburg“ keine Fehler zu machen. Fred Leise sagte, er habe Vertrauen zu seinen Amtskollegen, wolle das Thema zunächst jedoch mit seinem Gemeinderat besprechen. „Mein Wunsch wäre, es ist aus Ebenshausen jemand dabei.“

Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.