Guten Morgen in der Wartburgregion

Eine Eisenacher Unterschrift

Jensen Zlotowicz über einen offenen Brief mit Eisenacher Signum

Reporter Jensen Zlotowicz

Reporter Jensen Zlotowicz

Foto: Norman Meissner

Offene Briefe an die Bundesregierung bezüglich der Corona-Maßnahmen gibt es in diesen Tagen reichlich. Da protestieren Ärzte gegen die Maskenpflicht für Schüler im Ruhrgebiet, andere gegen eine zu lasche Handhabe bei der Pandemie. Einer der neueren offenen Briefe ist der von „Ärzte stehen auf“ an die Bundeskanzlerin und einige andere Adressaten wie große Medienhäuser.

„Wir sind Ärzte und Therapeuten, die seit dem Auftreten von Sars-CoV-2 mit zunehmender Sorge beobachten, wie Pandemieangst und -panik zu immer skurrileren Maßnahmen und Eingriffen in unsere Rechte und persönliche Freiheit führen“, lautet der erste Satz darin. Und danach ziehen die Unterzeichner vom Leder. „Wir können nicht mehr zusehen, wie unter dem Deckmantel einer ,epidemischen Lage nationaler Tragweite’ und der vorgegebenen Sorge um Gesundheit und Sicherheit jegliche Grundlagen für Gesundheit und Sicherheit zerstört werden“, heißt es.

Unterzeichnet haben den Brief etwa 320 Ärzte und Therapeuten, darunter der Eisenacher Allgemeinarzt Torsten Traut, Hellen Traut aus Bad Berka, Ärztin in Weiterbildung, und eine Tierärztin aus Brotterode. Über 400.000 Mediziner in Deutschland, so viele gibt es übrigens, haben den Brief nicht unterschrieben. Warum wohl?